Hier nun meine magischen Träume die mich prägten:
Traum des Erwachens:
Diesen Traum hatte ich kurz nachdem ich Corwynth kennen lernte und in ihm begegnete ich das erste Mal den Runen:
Am beginn war ich vor einer Hütte in einem Mischwald und hörte Hilferufe. Ich ging hinein und da war eine alte Frau, mit langem, weissen Haar und wettergegerbtem Gesicht.
Sie spricht mit mir, dass ich noch etwas zu tun hätte. Und sie führte mich in den Keller des Hauses.
Dunkelheit umgibt mich, ein schwaches, Gespenstisches, kaltes Licht erhellt den Raum ein kleines bisschen, und ich sehe am Boden Skelette liegen, massenweise, auf dem kalten Steinboden. Dann
führt mich die Frau in einen langen, dunklen Tunnel, er besteht nur aus Erde, in selbiger sind Skelette eingemauert oder liegen am Boden, Skelettteile hängen von der Decke herab, eine unheimliche
Umgebung, doch verspüre ich keine Angst. Dann nähern wir uns dem Ausgang, einem "Licht am Ende des Tunnels" (nicht das spezielle Licht), als ich aus dem Tunnel heraustrete, stehe ich in einem
Laubwald, dessen Boden von Herbstlaub bedeckt ist und dann kommt mir ein wunderschönes, schwarzes Pferd entgegen, schwarz wie die Nacht und edel. Es leckt mir mein Gesicht und ich streichle es am
Hals, ein Gefühl der Liebe steigt in mir Hoch und richtet sich an das Pferd, als wäre es eine Geliebte, das Pferd scheint ebenso zu empfinden. Die Frau führt mich weiter, das Pferd verschwindet
aus meinem Blickfeld. Sie führt mich zu einer Lichtung im Laubwald, in dessen Mitte ein Schwert im Boden steckt (ich denke es steckte im Moos, aber ich weiß es nicht, ich habe dieses Detail
vergessen, es kann gut sein, dass es nicht im Moos steckte).
Ich nähere mich dem Schwert und als es mich "erblickt", meine Nähe registriert, beginnt es zu "singen". Ein wunderschönes, unbeschreibliches Lied, der Klang ist Metallisch, sehr hoch, erhaben,
"ehrenvoll" und unglaublich schön(leider erinnere ich mich nicht an den genauen Klang, was würde ich geben um es noch mal hören zu dürfen), das Lied der Ehre.
Die Frau sieht mich an und sagt:" Das Schwert ruft seinen Herren"
Darauf gehe ich zu dem Schwert und ziehe es heraus, und als ich es in meinen Händen halte, wird der Gesang lauter, und ein wunderschönes, unbeschreibliches Gefühl durchströmt meinen Körper,
Tränen steigen mir in die Augen (auch wenn ich daran denke) und ich fühle mich so stark...
die Frau spricht: "Das Schwert freut sich über die Ankunft seines Herren, es hat lange auf euch gewartet"
Dann kam das schwarze Pferd angalloppiert, schwer verwundet, mir wollte das Herz zerbrechen als ich es sah, und ich weine...
Abermals sprach die Frau: "Du weisst was du tun musst..." So gehe ich zu dem Pferd, die Stute legt sich auf den Boden....ich nehme das Schwert und lege es an seinen Hals, die Frau sagt: "Tu es!"
und ich schneide dem Pferd die Kehle durch. Das Herz zersprang mir förmlich, solch Trauer hatte ich noch nie empfunden...
Da kommen 5 Dämonen auf mich zu, welche ich jedoch mit Leichtigkeit besiege, das Blut des Pferdes hat meine Klinge geheiligt... Dann kommt die Frau zu mir und sagt:" Es ist vollbracht..."
dann wachte ich auf.
Es sei erwähnt, dass ich im Griff des Schwertes wie auch an der Klinge Zeichen erblickte die sich mir ins Gedächtnis brannten. Ich fragte Corwynth und später andere meiner Lehrer nach der Bedeutung des Traumes. Corwynth erkannte die Zeichen die ich malte als Runen und erklärte mir ihre Bedeutung wie auch die des Traumes. In Kurzfassung gedeutet besagt der Traum, dass ich reif war meine Weihe zu empfangen und noch die persönlichen Gefühle (vor allem die Liebe) überwinden müsse ehe ich meine Aufgabe beginnen kann.
Traumreihe:
Traum 1, Nacht 1:
ich wachte (im Traum) auf, in "meinem" eigenen haus (das real nicht existiert) und war ein Mann mit Bierbauch um die 70 und Latzhosen. Draussen tobte ein
fürchterlicher Sturm und ich ging die Treppen (war im 1. Stock) runter um die Tür zu schliessen die der Wind anscheinend aufgeweht hatte.
als ich auf der untersten Treppe ankam (vor mir war n Gang zu dem Links und Rechts je ne Abbiegung war) sah ich zur offenen Tür und hörte das Sturmgeheul. In der Tür stand ein schwarzer Schatten,
der sehr bedrohlich wirkte. Als ich näher hinsehen wollte blitzte es auf einmal und ich konnte im Licht des Blitzes eine Frau sehen, klatschnass, blond, eiskalte Graue Augen. In der rechten
erhobenen Hand hielt sie ein riesiges Küchenmesser und stiess zeitgleich mit dem Blitz einen irren schrillen Schrei aus (so n bisserl wie die Drachen der Ringgeister in Herr der Ringe) und
stürzte auf mich los (die Frau war zwischen 20 und 30)
Ich war völlig panisch, perplex...und gerade als die Blonde zustechen wollte war sich eine 2. Frau dazwischen (schwarze Haare) wurde aber mit 3 Stichen ermordet, war sehr blutig und eklig das
ganze, die blutverschmierte Blondine erhob sich rannte zur mir und - ich wachte auf.
Der Traum war derart real dass ich nicht mehr schlafen konnte und irre Angst hatte und auch in Real 3 Mal nachschauen musste ob die Tür zu meiner Wohnung zugesperrt
ist.
Nacht 2 Traum 2:
Im Prinzip der Selbe Beginn nur war ich ein Mann um die 40 im schwarzen Anzug. Wieder der Blitz, der Schrei und die Blonde rannte los. Nur diesmal war ich nicht ängstlich sondern freute mich
tierisch, eher dämonisch. Denn jetzt wurde mein Leben bedroht, ich wurde angegriffen und durfte meine Macht entfesseln. Ich warf ihr einen Energieball an die Schienbeine der ihr diese brach. Sie
schrie voller Schmerz auf und ich verwandelte mich vor ihren Augen in einen geflügelten schwarzen Dämon. Was ich dann alles machte möchte ich nicht schildern.
Als ich dann erwachte fühlte ich mich vor allem eines: Mächtig - nicht ich musste Angst haben sondern die anderen. War ein gutes Gefühl aber zugleich erschreckend weil ich wusste dass ich diese
Macht nie wieder entfesseln wollte, dass ich dem Bösen abgeschworen hatte und doch nur gutes wolle. Aber wie verteidigen ohne diese Macht...
Nacht 3 Traum 3
Selbe Ausgangssituation, diesmal war ich Ich - Mann 21 Jahre und in weisser Kleidung (Hose und Hemd)
Wieder der Blitz, der Schrei und die Frau rannte auf mich los.
Als sie so rannte knüpfte ich die ersten 3 Knöpfe meines Hemdes auf, entblösste die Gegend meines Herzens und bot ihr mit einer Geste sozusagen an zu zustechen. Sie war zuerst völlig verwirrt,
stach dann aber lustvoll und mit diabolischem Gesichtsausdruck zu - und das Messer splitterte an meiner Haut ohne einen Kratzer zu verursachen.
Sie war sehr verwundert und zog die gesplitterte Klinge noch mal über meine Brust und ich erlaubte ihr mich zu verwunden. Eine ganz dünne Spur (Kratzer) Blut quoll hervor und heilte ca. 1 Sekunde
später wieder zu - vollständig.
Die Frau war sichtlich erschrocken und eine Art Panik überkam sie.
Dann füllte ich mich mit strahlend weissem, göttlichem Licht und begann zu leuchten als würde ich nur aus diesem Licht bestehen und reichte ihr eine Hand. Sie jedoch ging ein paar Schritte
Rückwärts, drehte sich dann um und rannte in die Nacht hinaus...
Als ich erwachte fühlte ich mich hervorragend. ich wusste nun um meine Macht und dass die andern Angst haben mussten und ich nicht wehrlos war und....ich wusste dass ich diese dämonische Macht
nicht mehr nötig habe. Ich beherrsche sie aber ich muss sie nie wieder einsetzen sondern kann meine wahre Natur, das göttliche Selbst nutzen um mich zu schützen und zu tun was mir seit jeher am
meisten Freude machte – anderen Menschen zu helfen.
Ich fühlte mich einfach grossartig in diesem Licht und rufe es mir immer wieder in Erinnerung.
Symbolische Vorahnung
Dieser Traum war ebenfalls sehr einprägend, da er sehr direkt in die Realität eingriff, genauer, diese Vorhersagte.
Ich träumte ich wäre im Haus in Tirol, dass ich in meiner Kindheit bewohnte. Der Keller des selbigen Hauses war mir immer unheimlich gewesen da dort viele Spinnen leben und als Kind eine ausgeprägte Arachnophobie hatte.
Ich träumte also ich wäre ichselbst - als Kind - damals war ich tatsächlich erst 16 Jahre alt - und gehe in den Keller hinab. Das Licht des Kellers ist rötlich und sehr unheimlich. Statt einer Tür führt ein schmales Loch in der Wand in den nächsten Raum. Das Loch ist voller Taranteln und ich durch das Loch kriechen. Wie durch ein Wunder lassen mich die riesigen Spinnen passieren und ich robbe, trotz aller Angst (Arachnophobie) weiter.
Im nächsten Raum ist eine Leichenhalle - genauer es liegen und hängen vertrocknete Leichen (wie Mumien) im Raum (der ansonsten aussieht wie der reale Raum des Kellers). Eine Leiche fällt mir besonders ins Auge. An der Zehe hängt ein Zettel mit der Aufschrift "16.11.20". Es war der 15.11. als ich erwachte. Sofort rief ich alle Freunde und Verwandten an sie mögen am morgigen Tag besonders auf sich aufpassen und vorsichtig sein. Der 16.11. verstrich, nichts geschah.
Eine Woche später erfuhr ich, dass es einen Autounfall gegeben hatte, am 20.11. 9 Personen waren darin verwickelt - Auffahrunfall mit 50 km/h. 8 Personen waren vollkommen unverletzt, die Autos nur leicht beschädigt. Eine Person jedoch war gestorben - beim Aufprall brach sich der Mann das Genick - trotz Sicherheitsgurt. Er war sofort tot - und der damals beste Freund meines Onkels.
Er starb am 20. 11. Ich rätselte eine weile was dann die 16 sollte und Erfuhr, dass er in der Eishockeymannschaft gespielt hatte, welche meinem Onkel gehörte. Er spielte mit der Spielernummer: 16
In Freundschaft
David

