In diesem Bereich behandeln wir eher exoterische Ansichten der Magie aber auch der Wissenschaft. Auch eine kurze Begriffserklärung der wichtigsten Wörter ist wichtig, zu der ich nun kommen möchte:
Exoterik - "Äussere Lehre" Exoterik ist ein Begriff für das Allgemeinwissen, für Theorien die allgemein zugänglich sind und von jeder Person eingesehen werden können. Streng genommen fallen also fast alle magischen Systeme nicht mehr in die Esoterik sondern in den Bereich der Exoterik, da die Magie heutzutage zum "Allgemeinwissen" der Kultur gehört, wenige Logeninterne Rituale ausgenommen.
Esoterik - "Innere Lehre". Esoterik ist der Begriff für "Geheime Lehren" - Theorien und Wissen die nur einer erlesenen Elite von Menschen zugänglich sind. In früheren Zeiten war damit vor allem die Magie gemeint, die ja nur wenigen auserwählten Schülern zugänglich war, sowie den Priestern mancher Kulturen. Die Mehrheit der Gesellschaft wusste jedoch nichts über diese Lehren. Heutzutage wird damit eigentlich fälschlicherweise all das bezeichnet, was sich mit Spiritualität befasst ohne einen Wissenschaftlich anerkannten Hintergrund zu haben. Doch Frater V.D. sagte schon so schön: "Die Tatsache, dass die unumstösslichen Fakten einer Epoche, in den folgenden Epochen nur noch Aberglaube und längst überholt und verlacht waren, und das seit Beginn der Menschheitsgeschichte, hat leider nichts daran geändert, dass die Menschen immer noch auf "Beweisbarkeit" pochen, obwohl eben jene Beweise sich selten mehr als 100 Jahre als Beweis halten."
Esoterik war also das tiefergreiffende, geheime Wissen und die Exoterik wurde dem Volk dargereicht. Als vergleich könnte man sagen das
tiefere Wissen der Lehrer an Schulen wird nur "Auserwählten" - Studenten anvertraut. Die Grundschüler bekommen nur Krümel davon.
New Age - "Neues Zeitalter". New Age ist eine Bezeichnung für magische Systeme die sich im 20. Jahrhundert gebildet haben. Streng genommen gilt das für die absolute Mehrheit der Systeme, da auch alte Systeme wie die Hermetik im 20. Jahrhundert durch diverse Autoren erst richtig bekannt wurden und seither einige Änderungen erfuhren, oder neu definiert wurden. Zum "echten" New Age gehört: Channeling, Energiearbeit, Lichtarbeit, Engelmagie, Wicca, Magie der leeren Hand, Chaosmagie, Thelema und die Sigillenmagie sowie ein paar kleinere Systeme. Streng genommen hat das New Age noch gar nicht begonnen, da das Wassermannzeitalter erst noch anbricht und wir aktuell noch im Zeitalter der Fische leben.
Magie - Das Wort Magie stammt vom Wort Magh (griechisch Magos, Latein Magus) ab und bedeutet soviel wie "Eingeweihter". Den Titel Magos erhielten die Hohepriester alter Zeiten, die zumeist auch grosse Magier waren. Magie wurde auf viele Arten definiert. Die wohl beste Beschreibung der Magie ist folgende: "Magie ist die bewusste Veränderung von sich selbst (und damit auch seinem Umfeld) durch die Kraft der Gedanken (also ohne zwingende physische Aktivität)" Oder "Die Beeinflussung der physischen (und anderer) Realität(en) durch nicht physikalische Mittel, bezeichnet man als Magie" Sie sehen, dass sehr viele Dinge in den Bereich der Magie fallen, die im Allgemeinen nicht (mehr) zur Magie gerechnet werden. Auch die Psychologie ist ein Teil der Magie. Diese Behauptung ist aber keine Frechheit sondern die reine Wahrheit. Die Magie, besonders Yoga und die Hermetik, kennt die Lehren der modernen Psychologie schon seit Jahrtausenden, verwendet ledeglich andere Begriffe als Freud, Adler & Co.
Die Magie hat sich auch bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten auch als wesentlich effektiver erwiesen, immerhin stecken dahinter ja Jahrtausende der Erfahrung, wohingegen die Psychologie noch nicht ganz 100 Jahre aufzuweisen hat. Auch "moderne" Praktiken wie Suggestion / Autosuggestion, Hypnose und allerlei Tricks wie sie Mentalisten kennen, sind schon seit Jahrtausenden bekannt und nicht erst im 20. Jahrhundert erfunden worden. Man könnte sagen, die Kunst erlebte im 15. Jahrhundert ihre Renesaince (Wiedergeburt), Die Wissenschaft im 19. Jhd und die Magie im 20. Jhd. Besonders die Psychologie und die Quantenphysik, aber auch die Chemie und Pharmazie und teilweise auch die Medizin greifen immer öfter auf Denkmodelle und Praktiken zurück, die Magier schon vor tausenden Jahren benutzten.
"Magie ist die Wissenschaft des Geistes, welche den Menschen nicht lehrt die Welt und die Geister zu beherrschen, sondern ihn dazu befähigt
sich weder von der Welt noch den Geistern beherrschen zu lassen." - also ein Mittel zur wirklichen Freiheit und Unabhängigkeit von der die meisten Menschen sich keine Vorstellung machen
können.
Spiritualität - "Geistigkeit". Spiritualität bezeichnet alle Tätigkeiten, die darauf abzielen den Geist (im Sinne des psychologischen "Über Ichs", also nicht im Sinne von Wissenschaft) zu schulen und zu entwickeln. Alle Arten der Arbeit an seinem Charakter, und dazu gehören alle magischen und psychologischen Systeme (also auch Religion), gehören zur Spiritualität. Ein spiritueller Mensch ist also jemand, der sehr grossen Wert auf geistige Arbeit und Systeme legt, sei es im Bereich der Magie oder Religion. Im Zusammenhang mit der Religion bedeutet es, nach den Regeln und Moralvorstellungen des Glaubens zu Leben und täglich zu beten. Im Zusammenhang mit der Magie ist damit die Ausrichtung auf geistige Entwicklung gemeint. Es wird also die Magie in erster Linie um der Entwicklung willen betrieben und nicht um etwas Materielles zu erreichen. Das mag für viele Leser selbstverständlich klingen, aber die Vorurteile über Magie rühren nicht selten daher, dass viele Menschen das Spirituelle in der Magie übersehen und nur etwas erreichen wollen, zum Beispiel Reichtum. Das Problem dabei ist, dass in der Magie ohne Spiritualität nichts erreicht werden kann. Die Spiritualität (Geistes und Charakterschulung) ist das Werkzeug der Magie, ohne welches die Praxis nicht funktioniert. So wie man ohne Pinsel und Farbe kein Bild malen kann, kann man ohne starken Willen und Glauben keine Magie wirken.
Okkultismus - "Verstecktes" ist ein etwas älterer Begriff für Esoterik und bezog sich damals (19. - 20. Jhd) vor allem auf Magie im Sinne von Logenmagie - Golden Dawn, Fraternitas Saturni, Argentum Astrum, manche Freimaurerlogen etc. und erlebte seine Blüte in England, schwappte über auf Amerika wo die Freimaurer schon immer grosse Bedeutung hatten und hält sich heute bei den Illuminaten. Auch unter Hitler wurde der Begriff bekannt, da er ein eigenes Ministerium für Okkultes gründete und sich sehr stark mit der (schwarzen) Magie befasste. Er war nicht nur Mitglied in 2 magischen Bünden und verzweifelter Sucher nach magischen Artefakten sondern auch jemand der magische Symbole - etwa das Swastika - weltberühmt machte, auf traurige Art und weise.
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David
In diesem Bereich möchte ich die am öftesten gestellten Fragen und die grössten Missverständnisse der Magie kurz erklären, in einem Frage - Antwort Stil:
Welche "Farbe" hat die Magie?
Viele Laien denken automatisch Magie sei etwas böses, Unnatürliches. Magie ist jedoch weder böse, noch unnatürlich. Magie ist ja eben gerade das, was die Natur formt und das Leben erhält. Ungeachtet dessen, gibt es auch viele angebliche Meister, welche die Magie in Schwarz, Weiss und alle anderen Farben einteilen. So gilt jedwede Magie die mit Heilung zu tun hat, wie auch Magie die Gutes für andere Menschen als den Magier bewirkt als weiss, Magie die egoistischen Zielen dient oder Schaden verursacht als Schwarz. Magie die sich mit der Natur befasst als Grün, Magie der Elemente den Elementen entsprechende Farben (Feuer - Rot, Wasser - Blau/Grün, Erde - Braun, Luft - Hellblau, Äther - Violett) Auch gibt es Menschen, welche die Art wie die Magie gewirkt wird benennen. So gibt es Mentalmagie, göttliche Magie, Ritualmagie, Magie der leeren Hand etc. Auch benennt man die magische Anschauung der Welt wie etwa: Hermetik, Yoga, Christentum etc.
Doch um zur Antwort zu kommen. Magie hat keine Farbe. Sie ist. Strom ist, wie Magie, eine Energieform mit der man vieles tun kann. Man kann damit ein Zimmer beleuchten, Speisen wärmen, Autos betreiben, aber auch Menschen töten. Strom ist deswegen aber weder gut, noch böse. Allein der Anwender könnte "gut" oder "böse" sein. In der Magie kann man daher nie die Magie mit einer Farbe versehen, bestenfalls den Anwender. Doch auch davor hüte man sich, denn die wahren Motive und Gründe eines Menschen kennt niemand, und eine scheinbar böse Tat kann viele gute Früchte bringen, und umgekehrt. Magie ist also an und für sich einfach neutral, kann aber für viele Zwecke verwendet werden.
Gut & Böse / Die Subjektivität der "Realität"
Die Definition von Gut & Böse ist ebenso subjektiv wie das Empfinden einer Situation. Sie kennen es sicherlich. Eine Situation wird von verschiedenen Menschen gänzlich verschieden empfunden und gedeutet. Selbiges gilt für Bilder und letztlich alles im Leben. Sie kennen sicherlich die berühmten Tintenkleckse in denen verschiedene Menschen verschiedene Bilder sehen (Rohrschachtest)
Oder nehmen wir einen Baum. Das Kleinkind sieht darin etwas Hartes, dunkles mit grünen Dingern daran. Der Biologe sieht darin eine Verbindung organischer Zellen, also eine komplexe Lebensform die durch die Gewinnung von Energie aus Licht, durch Chloroplasten (recht komplexer Vorgang der Photosynthese) etc ihr "Leben" - das heisst im biologischen Sinne Wachstum - erhält. Der Chemiker sieht darin eine organische Verbindung aus diversen Molekülen, die ihrerseits aus diversen Atomen bestehen, die ein lebendes System darstellen (im chemischen Sinne: Leben = selbstständiger Erhalt eines chemischen Systemes), der Philosoph wird sich fragen ob der Baum auch noch da ist, wenn ihn keiner sieht, der Dichter wird vielleicht zu einem Werk inspiriert, der Priester sieht darin ein Wunder Gottes, der Tischler vielleicht einen wunderbaren Rohstoff für seine Schränke, der Elektriker einfach einen Baum etc. Auch die Definition von Kalt und Warm ist ein gutes Beispiel für Subjektivität. Sagen sie einmal einem Inuit (Eskimo) dass ihnen bei 10 Grad kalt ist oder einem Beduinen dass sie die Hitze von 30 Grad kaum ertragen. Ein Blinder wird auch kaum in der Lage sein die Farben eines Regenbogens zu beschreiben und ein Gehörgeschädigter vermag es kaum ein Werk Beethovens richtig zu verstehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Wahrnehmung der Realität ist ebenso subjektiv, wie die Deutung dessen was man wahrnimmt.
Das gilt gerade auch für "Gut" und "Böse". Die hermetische Magie hat diesen Begriffen schon vor Jahrtausenden abgeschworen, da sie Werten.
In der Regel sieht ein Mensch das als "Gut" an, was ihn beschützt, ihm nützt oder selbiges für Wesen tut die ihm wichtig sind, wohingegen er als "Böse" bezeichnet was ihm oder Wesen die er mag schadet, auf welche Weise auch immer.
In der Hermetik wurde definiert: Der positive Pol umfasst alles Aufbauende, Erschaffende, Erhaltende wohingegen der negative Pol das Zerstörende, Zersetzende, Vernichtende etc. darstellt.
Der Grund ist simpel: Ein Mörder sieht seine Taten oft durchaus als gerechtfertigt und gut an, wohingegen sie für die Opfer unweigerlich als böse empfunden werden. Im Alltag erleben wir täglich weniger drastische Situationen, in denen wir etwas als gut empfinden, das für andere böse ist und umgekehrt. Die klare Definition von positiv und negativ ermöglicht es, solche Ereignisse mit mehr Distanz zu betrachten was in den meisten Fällen sehr förderlich ist. Geraten sie in Stress oder gar Wut wenn sie eine U Bahn verpassen, obwohl keine 5 Minuten später die Nächste fährt? Viele Menschen tun es. Hier wäre etwas Distanz durchaus angebracht.
Es gibt auch gesellschaftliche Definitionen von "Gut" und "Böse" wobei diese sehr Kulturabhängig sind und wie ich im Religionsbereich noch ausführen werde, können Werte die eine Kultur als Gut ansieht von einer anderen Kultur als durchwegs Böse empfunden werden. Auch zeitliche Epochen haben solche Differenzen. So war es noch vor ein paar Jahrhunderten in Europa ganz natürlich, dass ein Mädchen mit 16 bereits mehrfache Mutter ist und mit 12 einen gut 10 oder 20 Jahre älteren Mann geheiratet hat. Heute ist das Kinderschändung. In anderen Kulturen ist das heute noch gebräuchlich.
In der Magie ist es jedenfalls wichtig, Situationen nicht sofort zu werten sondern sie aus Distanz zu betrachten und unabhängig von seinen persönlichen Emotionen zu handeln. Diese Distanz zu den eigenen Begierden und Emotionen fehlt leider den meisten Amateuren, weshalb sie in der Praxis meist auch nur sehr wenig erreichen. Doch dazu in einem anderen Bereich.
Hier geht es nur darum zu erfassen, dass Gut und Böse subjektive Erfahrungen und Deutungen sind, welche keine Allgemeingültigkeit haben und man oft wesentlich mehr erreicht, wenn man die Situation mit Abstand betrachtet und dann, ungeachtet seiner Emotionen, das tut was man für das "Richtige" hält. Sprich, man seiner Vernunft und nicht den Gefühlen folgt.
In der Hermetik gibt es eine weitere Definition: Gut ist das "Mittelmaß" wohingegen "Böse" eine Entgleisung in eine Richtung ist - zuviel oder zu wenig von Etwas. Detaillierter ausgeführt in den 12 Zwillingseigenschaften im Punkt Hermetik. Kurz - Zuviel Mut wird zu Übermut, zu wenig zu zögern. Zuviel Angst wird zur Panik, zu wenig verleitet zu äusserst waghalsigen Aktionen. Zuviel Strenge wird zur Grausamkeit, zu wenig zur Schwäche etc.
Des weiteren gilt in der Magie der Grundsatz
"Es gibt nichts Böses, das nicht auch etwas Gutes in sich birgt. Es gibt nichts Gutes, das nicht auch etwas Böses in sich birgt" - Alles hat Auswirkungen und einen Sinn.
Schicksalsschläge, so hart sie sein mögen, haben immer den positiven Effekt des geistigen / spirituellen Wachstums. Es gibt kaum eine Zeit im Leben die einen so schnell wachsen lässt wie eben die schwersten Zeiten, wohingegen gute Zeiten zumeist auf Kosten der geistigen Entwicklung gehen und zu Faulheit, Egoismus und dergleichen führen.
Schicksal:
Ja es gibt ein Schicksal, auch genannt Karma. Das Gesetz von Ursache und Wirkung: Jede Wirkung hat eine Ursache und jede Ursache zieht eine Wirkung nach sich. Auch wenn wir meinen einen freien Willen zu besitzen, so ist das nur halb korrekt. Theoretisch hat der Mensch einen freien Willen, doch schwimmt er im Strom der Einflüsse. Wie leicht beeinflussen uns die Stimmungen anderer Menschen, der Hormonspiegel oder Zuckerspiegel im Blut, Körperhaltung, der Sonnenstand, die Astrologie, die Medien, die Wesenheiten, Regeln der Gesellschaft...die Liste kann man fast endlos fortsetzen. Wir sind uns der vielen Einflüsse meist nicht einmal bewusst und folgen ihnen einfach. Wie eine Herde Schafe lassen wir uns von den Einflüssen lenken und treiben. Wer sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will muss sich zuerst einmal aller Einflüsse bewusst werden die auf ihn einwirken. Dann, und das ist der schwierige Teil, muss er den Willen und die Kraft aufbringen sich den Einflüssen bewusst zu entziehen und das ist derart schwierig, dass es ohne gründliche magische Schulung in die Hose geht. Freiheit vom Karma muss erkämpft werden.
Der freie Wille besteht darin, dass wir uns gegen die Einflüsse wehren und uns gegen sie Entscheiden können. Da solche Willensäusserungen aber meist durch andere Einflüsse hervorgerufen werden sind wir erneut "unfrei". Wenn sie Beispielsweise von ihrem Chef runter gemacht werden haben sie vielleicht Lust ihm eine runterzuhauen. Sie wiederstehen dem Einfluss aber aus Angst gefeuert und angezeigt zu werden. Egal was sie tun in beiden Fällen haben sie zwar eine Wahl getroffen aber keine wirklich selbst getroffene. Wenn sie in der Situation jedoch gründlich überlegen, aus der Position ihres Emotions und Trieblosen Geistes, was ihr Ziel ist, was für die Situation am besten ist...dann treffen sie vielleicht eine Entscheidung die ihren Chef ebenso verwirrt wie sie und bedanken sich für seine ehrliche Meinung.
Lange Rede kurzer Sinn: Das Schicksal ist nur schwierig zu verändern und um es zu können muss man auf dem Wege schon ein gutes Stück gekommen sein.
Was ist magische / spirituelle Reife und woran erkennt man sie?
Magische Reife ist der Fortschritt in der spirituellen Entwicklung. Sie besteht aus Willenskraft, Intellekt, Liebe (Nächstenliebe, asexuell), Bewusst - sein und Glaubenskraft. Je stärker ausgeprägt diese Attribute desto reifer der Mensch. Führen wir Aspekte der Hauptattribute auf: Willenskraft: Selbstbeherrschung, Imaginationskraft, Wille, Ausdauer, Zähigkeit, innere Stärke, Selbstvertrauen....
Intellekt: Intelligenz, Wissen, Weisheit, Gedächtnis, Lernfähigkeit...
Liebe: Hilfsbereitschaft, Veredelung des eigenen Charakters, Nächstenliebe, Altruismus, Bescheidenheit, tiefe Gefühle...
Bewusst - sein: Identifikation mit dem wahren (geistigen) Selbst, die Fähigkeit das edle, wahre Selbst im Alltag zu sein, im JETZT leben...
Glaube: Unerschütterlicher Glaube an Gott und höhere Kräfte, Demut gegenüber Gott, die Bereitschaft zu dienen, Glaubenskraft die alles überwindet etc.
Die magische Reife ist entscheidend für den magischen Weg. Erst mit fortschreitender persönlicher Reife kann man die universalen Wahrheiten verstehen und anwenden, Erfolg in magischen Operationen haben, Gott dienen, in der Magie voranschreiten und mehr lernen und je reifer man ist umso mehr Unterstützung erhält man von höheren Mächten beim spirituellen Weg. Des weiteren bringt magische Reife immer mehr Eigenverantwortung und damit wahre Freiheit.
Man erkennt die Reife eines Menschen an seinem Verhalten im Alltag. Je reifer ein Mensch umso gottähnlicher wird er. Sein Verhalten gibt Aufschluss. Je edler, nobler, höflicher, ehrlicher, hilfsbereiter ein Mensch ist umso fortgeschrittener ist er meist. Wenn er seinem Willen verfolgt, immer vor der eigenen Tür kehrt und niemanden kritisiert, weise und intelligent ist, höflich und zuvorkommend, weiss wann er schweigen und wann er reden muss, wenn der Mensch seine Nächsten liebt und an sich arbeitet, seine negativen Emotionen unter Kontrolle hat und nicht darum verlegen ist sich zu entschuldigen wenn er sich falsch Verhalten hat, dann ist er in der Entwicklung gut vorangekommen. Wenn er die 3 kleinen Lichter - Weisheit, Stärke und Schönheit in sich verwirklicht und lebt, ist er auf dem magischen Weg schon gut vorangekommen, selbst wenn er sich nicht aktiv mit Magie befassen sollte. Wahre Reife kommt von Innen, nicht von aussen.
Wo liegen die Grenzen der Magie?
In der Magie gibt es 2 begrenzende Dinge: Die persönliche Reife und die göttlichen Gesetze. Im Grunde ist
nichts unmöglich, doch wer sich karmisch zu stark durch eine Tat belasten würde oder zu stark in den göttlichen Plan eingreifen würde, wird von den höheren Mächten oder Gott selbst an der
Durchführung der Tat gehindert. Des Weiteren steht die persönliche Reife als Hüter vor der Macht. Je weiter man in seiner magischen Entwicklung gekommen ist umso grösser wird die persönliche
Macht. Wer seinen Charakter veredelt hat, willensstark ist, einen tiefen Glauben und Liebe besitzt und sich all dessen bewusst ist, der wird in der Magie grosse Erfolge erzielen können und
selbst die Wesen des Kosmos werden ihm dienen und gehorchen und er mag sogar die wahre göttliche Sprache, das schöpferische Wort erlernen - und ab diesem Punkt ist nur die eigene Fantasie die
Grenze der Möglichkeiten.
Loge - Lehrer - Eigener
Weg?
All dies hat seine Vor und Nachteile. Nur die wenigsten sind in der Lage ihren Weg selbst zu finden und allein zu gehen,d as erfordert bereits eine hohe Reife ist aber letztlichd er einzige
Pfad zur Meisterschaft (den man auch später noch antreten kann) Man ist unabhängig, frei und nicht an Dogmen gebunden.
Lehrer ermöglichen sehr individuelle Betreuung, können Wissen sehr verständlich weitergeben, den Fortschritt überwachen und Hilfestellung geben. Es hat auch noch andere Vorteile einen Lehrer
zu haben, etwa eine person der man wirklich glauben und vertrauen kann, die einem beweist, dass Magie wahr ist und damit im Glauben an die Magie hilft - was ja sehr wichtig ist. Nachteile
gibt es auch - meist folgt man seinem Lehrer blind, wird abhängig und sehr anfällig für Missbrauch - und leider gibt es nur sehr sehr wenige wirklich gute Lehrer die ihre Schüler nicht
ausbeuten sondern wirklich helfen.
Logen bieten eine Gemeinschaft, Freunde, Austauschmöglichkeiten, Belohnungen (Aufstieg in der Hierarchie der Loge) und viel Ansporn was einige brauchen. Auch vermitteln sie das Gefühl etwas
ganz besonderes, elitäres zu sein was den Glauben an die eigene Kraft stärkt - was in der Magie sehr wertvoll ist. Nachteile - man wird an Dogmen gebunden, unselbstständig, denkt meistens
nicht mehr allzuviel selbst, zahlt Beiträge und wird in eine Befehlskette eingebunden.
Wie wirkt Magie?
Magie ist die Fähigkeit, durch seine Gedanken sich selbst und durch die Resonanz auch sein Umfeld zu beeinflussen und zu verändern.
Alle Magie braucht um zu wirken einige Grundeigenschaften:
Willenskraft (Stärke des Wunsches) Wissen (wie setze ich es um) Imaginationskraft (plastische Vorstellung des Wunsches) Glaube (dass man es bewirken kann und die Magie funktioniert) und das Bewusstsein, dass es bereits so ist. Man könnte sagen Magie ist eine Einbildung die so stark verdichtet wird, dass sie auch für andere Menschen Real wird.
Mathematisch: Um ein magisches Ergebnis Y zu erzielen, müssen Willenskraft W, Imaginationskraft I und Glaube G grösser oder gleich Y sein also:
W+I+G = Y. In zahlen: 1+1+1 = 3 - in dem Fall wirkt die Magie. Wenn 1+1+1 = 4 wirkt sie ebenfalls. Wenn 1+1+1 = 2 geht die Rechnung offensichtlich nicht auf und es tritt keine Wirkung ein.
Um sich das ganze zu erleichtern gibt es hunderte Hilfsmittel - die Ritualmagie beschreibt sie sehr genau. Aber auch Sigillen, Formeln und dergleichen sind Hilfsmittel derer man sich bedienen kann (und als Anfänger sollte) aber nicht muss - sofern man in der Lage ist die nötige Energie Y ohne Hilfen aufzubringen.
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

