Demokratie, ein Fortschritt in der Geschichte der Menschheit. Freiheit, Selbstbestimmung. Die ideale Regierungsform – all das erzählt man uns. Aber was ist dran?
Demokratie, griechisch „Herrschaft des Volkes“ ist ein eigentlich sehr altes Konzept aus dem antiken Griechenland und beinhaltet die Grundidee, dass eben nicht ein einzelner Herrscher, Diktator, König und dergleichen regiert sondern das Volk. Volk – die Mehrheit der Einwohner eines Staates, die Basis der Pyramide.
Natürlich war es im antiken Griechenland nicht möglich wegen jeder Sache die den Staat betrifft das ganze Volk zu befragen, darum mussten Vertreter gewählt werden, die dann für das Volk sprechen. Das Volk selbst hatte aber gar keine Zeit Vertreter aus den eigenen Reihen zu stellen, die Zeit hatten mal eben ein paar Tage ihre Arbeit liegen zu lassen und auf ihren Broterwerb zu verzichten. Logischerweise konnten nur jene Vertreter des Volkes werden die über entsprechendes Vermögen verfügten, damit sie eben nicht arbeiten mussten. Und schon wurde das Volk von Leuten vertreten die dem Volk ferner kaum hätten sein können.
Und wen wundert es, dass Menschen die nach Macht und Geld gieren in Versammlungen ihre eigenen Interessen vertreten anstatt die des Volkes.
Das hat sich doch bis heute nicht geändert, obwohl die Umstände sich änderten. Heute wäre es möglich die Mehrheit des Volkes so zu erziehen und zu bilden, dass es vernünftige Entscheidungen treffen könnte und über das nötige Hintergrundwissen verfügte um einen Staat zu leiten. Und es ist mit der heutigen Technik (Internetumfragen, Emails, Telefonanrufe etc.) doch gar kein Problem mehr wirklich jeden Bürger selbst nach seiner Meinung zu fragen. Im Grunde bräuchten wir die Vertreter des Volkes nicht mehr.
Was macht der Staubsaugervertreter? Er verkauft die Staubsauger. Was macht der Versicherungsvertreter? Er verkauft die Versicherungen. Was macht der Volksvertreter? Die Schlussfolgerung überlass ich mal ihnen.
Wer vertritt denn das Volk – das mehrheitlich verarmt, schlecht gebildet und gesundheitlich gebeutelt ist? Hoch gebildete, reiche Akademiker. Die sind dem Volk nicht näher als die Senatoren Roms den römischen Bauern gewesen sind.
Haben wir denn eine Demokratie? Sie können ja nicht einmal wählen wen sie wählen wollen. Die Liste derer die sie überhaupt wählen dürfen stellen die Parteien. Sie können den wählen den sie von den Kandidaten am Fähigsten halten, aber eben nicht Personen die sie gern im Amt sehen würden. Und die kleinen Miniaturparteien werden nicht einmal ernst genommen.
Und schon gar nicht können sie für oder gegen Gesetze, Steuern, Sozialhilfen oder derartiges Abstimmen. Das tun alles die Vertreter.
Selbst ein Volksbegehren, wenn also die Mehrheit des Volkes einen Antrag unterschreibt der dann der Regierung vorgelegt wird, ist diese nur verpflichtet sich das anzusehen – nicht den Willen des Volkes umzusetzen.
Die Demokratie deckt oft nur die Verbrechen ihrer Hintermänner. Wussten sie, dass eine Tochterfirma von Benz Tellermienen herstellt und nach Afrika verkauft? Und das eine weitere Tochterfirma von Benz die Mienenräumungsfahrzeuge herstellt? Ja die wissen ja wonach sie suchen müssen. Und eine weitere Tochterfirma von Benz stellt Prothesen her. Das ist freie Marktwirtschaft - eine Nachfrage erzeugen und dann befriedigen.
Und die Demokratische Regierung duldet das nicht nur, sie fördert es mit Steuererleichterungen, Zuschüssen und indem es eben nicht an die Öffentlichkeit kommt. Zeitungen und Fernsehsender dürfen zwar offiziell nicht der Regierung gehören, aber wenn sie nicht schreiben / senden was die Regierung bzw deren Hintermänner wollen, werden alle Zuschüsse gestrichen und dann gehen die Zeitungen und Sender ganz schnell pleite und sind aus dem Weg geräumt. und mehr als 1 Sender hat schon unangenehme Personen gekündigt weil sie eben nicht sagen wollten was von der Regierung in den Mund gelegt wird.
Und schon oft haben die Regierungen der Demokratien ein faules Spiel gespielt und sind damit durchgekommen weil keiner geklagt hat oder dagegen vorging. Und das passiert immer noch.
Wahre Demokratie gibt es nirgends auf der Welt. Und das ist vielleicht gut so. Beim aktuellen Bildungs und Vernunftsstand der durchschnittlichen Bevölkerung wäre eine echte Demokratie eine Katastrophe und hätte schlimmere Folgen als korrupte Politiker und Abgeordnete die nur ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.
Lassen sie doch mal in einem Land voller potentieller Triebtäter das Volk über Gesetze abstimmen. Oder in einem Land wo die Menschen nur auf ihr eigenes Wohl schauen, das Volk über Steuern und Sozialhilfen abstimmen – das wäre absolut unmöglich zu finanzieren.
Die Menschen sind noch nicht reif für echte Demokratie, dafür sind die Massen zu egoistisch und ungebildet. So gesehen ist das derzeitige System nicht so schlecht. Aber eine Demokratie ist es nicht, eher eine wählbare Diktatur.
Die Regierung in Demokratien, allen voran Amerika, ist nicht weniger skrupellos als die meisten Diktatoren, setzt Gesetze genauso erbarmungslos durch und schlimmer – versteckt und tarnt das. Ein Diktator setzt seine Gesetze offen und ehrlich mit militärischer Gewalt durch. Eine Demokratie lässt so viele Kriesen auf das Volk regnen und macht so viel Angst vor einem Feind von aussen, dass die Bürger freiwillig einer Beschneidung ihrer Rechte und höheren Steuern zustimmen. In einer Diktatur weiss man, wer der „Feind“ ist. In einer Demokratie ist jeder überzeugt dass diese Sachen unbedingt nötig und richtig sind. Dabei ist es im Grunde das Selbe.
Und es ist ja nicht so als ob sich was ändern würde. „Wahlen ändern nichts. Sonst wären sie Verboten“ wie wahr – sehen wir uns doch die Demokratien an. Wirklich ändern tut sich nichts. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer armer, die Menschen immer ungebildeter und eine kleine Elite bildet sich heraus die die Herrschaft übernimmt. Egal welche Partei sie wählen, es ändert sich nichts – weil die Hintermänner, die die Parteien erst finanzieren, immer gleich bleiben. Und meist drücken Parteien im Gegenzug zur Finanzierung die Gesetze durch die ihr Auftraggeber durchsetzen möchte. Und Mithilfe von Fernsehen, Radio und Zeitung ist es so unendlich leicht geworden die öffentliche Meinung zu manipulieren, damit die Mehrheit nie auf diese Machenschaften kommt.
Und diejenigen die es aussprechen werden einfach ignoriert oder ausgelacht. Ein Mittel, tausendmal wirkungsvoller als Kerkerhaft oder Mord. Das macht die Verkünder der Wahrheit nur glaubwürdiger. Lacht man sie aus und nimmt sie nicht ernst, bleibt ihre Botschaft ungehört.
Das ist die Waffe der modernen Diktatoren, den Reichen hinter den Parteien. Medien, Lüge, Vertuschung und Lächerlich Machung. Kaum ein Mensch rebelliert in einem Gefängnis das er nicht sehen kann. Solange die Illusion der Freiheit gewahrt bleibt, solange sind die Regierungen sicher.
Haben wir sie denn wirklich, die Meinungsfreiheit? Nur solange sie keiner allzu ernst nimmt. Wird es gefährlich, kommt die Polizei und nimmt Verschwörer und Aufwiegler fest.
Die Freiheit wird uns nur vorgegaukelt. Es ist nicht so, dass wir wirklich mitzureden hätten. Man kann Zählungen auch falsch auswerten, oder wie in den USA zwar herausfinden, dass die Mehrheit des Volkes für Bushs Gegner gestimmt hat, und trotzdem, entgegen des Wahlergebnisses, den Präsidenten einsetzen den die Mehreit eben nicht wollte. Was soll das Volk schon tun?
Gut, im Grunde können wir nicht meckern. Im Vergleich zum Mittelalter geht es uns doch blendend. Ich protestiere auch nicht gegen Demokratie an und für sich – nur gegen die Umsetzung und die Lüge. Wir leben nach wie vor in einer Diktatur, aber einer sehr liberalen – es ist ja auch nicht jeder Diktator böse. Fidel Castro wird in Kuba geliebt. Gut die USA haben ihn gehasst, aber was juckt das die Kubaner? Für sein Volk war er ein Held und beliebt – macht nicht das einen guten Herrscher aus? Er hat die Wirtschaft beflügelt, die Sozialbereiche und Bildungssystem verbessert und viel mehr.
Die Regierung Bush in den USA hat auch wesentlich mehr Bürger des eigenen Landes auf dem Gewissen als Castro oder andere Diktatoren. Diktatur ist nicht das Übel – es kommt auf den Diktator an. Ein guter, weiser, gütiger Herrscher dem das Wohl seines Volkes mehr am Herzen liegt als sein eigenes – ja wer hätte was gegen so einen Diktator?
Kurzum – bilden sie sich. Sehen sie sich Filme wie Zeitgeist oder Bowling for Columbine an. Entscheiden sie selbst ob sie das gut heissen können oder dagegen sind. Solange die grosse Weltregierung nicht Zustande kommt und dem Bürger Grundrechte bleiben habe ich nichts gegen falsche Demokratien. Die Gefahr ist nur, wie jetzt schon in den USA, dass die Bürger nach und nach entmündigt werden, durch ihre eigene Zustimmung aufgrund falscher Tatsachen, bis die Herrscherkaste (die Reichen) das Volk beherrschen und versklaven. Und wenn ein Aufstand sich anbahnt können sie lachend sagen „na ihr habt dem doch zugestimmt“
Sofern wir durch Medien und Bildungssystem nicht ohnehin so verblöden und geistig klein gehalten werden, das wir gar nicht mehr in der Lage sind selbst zu denken oder gar keine legale Möglichkeit mehr haben, gegen Unrecht seitens der Regierung vorzugehen.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

