Hermetik: "Die königliche Kunst" beschäftigt sich mit dem am breitesten gefächerten Spektrum magischer Praktiken aller Wege. Der Hermetiker ist sowohl Astrologe, als auch Alchemist, Ritualist, Beschwörer, Theurg, Heiler, Geisteswissenschafter, Theologe, Mediziner, Psychologe, Kabbalist und vieles mehr. Der Weg erfordert ein gewisses Maß an Intelligenz, Zeit und vor allem Willenskraft und Imaginationsvermögen. Kein Weg für Menschen die nicht akademisch angehaucht sind oder sich mit trockenen theoretischen Texten schwer tun.

 

Ägyptische Hermetik / Magie: Die Ursprungsform der Hermetik ohne neuzeitliche Einflüsse, was es für viele Menschen wesentlich komplizierter macht als die moderne Hermetik, da oft Begriffe und Symbole verwendet werden, deren Bedeutung heute den meisten Menschen völlig fremd ist.

 

Kabbalah: Das Wort der Macht. Die magische Kunst, durch Worte ("Zauberformeln") zu erschaffen. Mit Abstand der zeitaufwendigste Weg und derjenige, welcher die grössten Anforderungen an die Adepten stellt. Hat absolut nichts mit Hexenmagie zu tun, sondern ist eine wahre Sprachwissenschaft der kosmischen Sprache, welche jedes existente Wesen versteht. Es gibt eine hermetische Kabbalah und eine jüdische Kabbalah - erste an der Praxis des schöpferischen Wortes orientert, letztere an der Mystik.

 

Alchemie: Generell beschäftigt sich Alchemie mit der Veredelung von Dingen. Magische Alchemisten veredeln ihre Seele und ihren Geist, "herkömmliche" Alchemisten versuchen Medikamente und Rezepturen zu brauen, welche den Körper stärken (Darunter fallen Pharmazeuten aller Art) Gearbeitet wird meist mit Meditationen und auch pflanzlichen Mitteln.

Fortgeschrittene Alchemisten verstehen sich darauf wahre Lebenselixiere zu brauen welche Kranheit heilen und den Körper verjüngen.

 

Ein Kurs in Wundern: Ein Kurs für spirituelle Entwicklung im Schnellverfahren. Im Prinzip sind keine Vorraussetzungen nötig ausser der Fähigkeit blind zu vertrauen und zu glauben, da sich die tatsächlich sichtbaren Erfolge erst spät Einstellen. Der Kurs ist eine Schule des Umdenkens und sehr empfehlenswert für Magier und Nichtmagier gleichermaßen.

 

Yoga: Die indische Hermetik. Es gibt viele Yoga Wege, der bekannteste (und einzige der vor allem mit Körperhaltungen arbeitet) ist Hatha Yoga. Der Raja Yoga kommt der westlichen Hermetik sehr sehr Nahe, wohingegen andere Zweige sich auf gewisse Eigenschaften spezialisieren. Generell empfiehlt es sich einen Guru zu suchen oder sich umzuhören wo es Yogagruppen gibt, da Bücher allein oft einige wichtige Dinge vergessen oder unzureichend erklären.

 

Religion: Einfache Systeme der Charakterschulung. Bedingt schulen sie auch den Glauben und die Willenskraft, sofern man wirklich versucht nach religiösen Wegen zu Leben. Generell für Anfänger in der Spiritualität bestens geeignet. Am besten hält man sich an die Religion die persönlich am meisten zusagt.

 

Runenarbeit: Der Weg der Goden. Die nordische Runenkunst hat viel mit Symbolik, aber auch nordischer Religion zu tun. Es ist eine Effektive Methode, auch für magische Neulinge, Erfolge zu bewirken. Der Zeitaufwand ist jedoch recht hoch, will man es ernsthaft machen und man muss sich in die nordische Welt einleben.

 

Energiearbeit: Befasst sich mit dem bewussten Lenken von Energien. Meist natürlich auf magische Art und nicht etwa elektrische Energie. Wer die Kunst beherrscht die Energien seines Körpers auszusenden und zu lenken, kann vor allem Heilerfolge vorweisen, aber mit dem nötigen Training auch Kunststücke vollführen wie es die Shaolin tun. Benötigt wird eine hohe Körperbeherrschung und Willenskraft.

 

Lichtarbeit: Der moderne Ausdruck für weisse Magie. Im Prinzip gibt es Lichtarbeiter, welche absolute Amateure sind und kein Wissen von dem Besitzen was sie tun, und auch solche welche wahrlich Wunder wirken. Ein ernstzunehmender Lichtarbeiter ist ein Magier eines beliebigen Systemes, welcher sich bewusst dem Dienst an der Menschheit verschreibt. Ein solcher benötigt natürlich absolute Selbstbeherrschung, Willenskraft und natürlich eine Allumfassende, unpersönliche Liebe zu allen Wesen, die man bei 99% der "Lichtarbeiter" nicht einmal Ansatzweise findet.

 

Schamanistik: Der Weg des Schamanen. Da es viele Kulturen gibt welche aus dem Schamanentum entstanden oder heute noch praktizieren gibt es hunderte mögliche Wege für einen Schamanen. Generell befasst sich ein Schamane jedoch mit Tier und Elementgeistern und übt ein Amt aus, das einer Mischung aus Priester und Arzt gleicht. Für seine Praktiken verwendet der Schamane sowohl Medikamente (Naturpflanzen) als auch Anrufungen und Invokationen. Dieser Weg ist nur für sehr Naturverbundene Menschen zu empfehlen, die keine Angst kennen und bereit sind ein Leben in ein "Studium" zu investieren. Erfolge sind mässig, für die persönliche Entwicklung kann der Kontakt zu den Geistern jedoch ein enormer Schub sein, und allemal eine interessante Erfahrung. Der echte Schamane wurde von einem Lehrer ausgebildet und von den Geistern erwählt - weshalb die "Schamanen" die wir in "zivilisierten" Staaten antreffen als Schamanist bezeichnet werden und eben keine echten Schamanen sind.

 

Verzauberung & Talismantik: Die Kunst magische Gegenstände herzustellen. Auch in diesem Bereich sind Magier vieler Systeme tätig und machen sich Zauberstäbe, Amulette, magische Ringe, Schutzkleidung oder anderes. Die Techniken sind zahlreich und manche sehr Aufwendig, der Erfolg hängt von der magischen Reife des Anwenders und dessen verwendetem System ab. Generell können wirklich gut geladene magische Gegenstände eine grosse Kraftquelle sein welche jedwede magische Operation sehr günstig beeinflussen. Anders gesagt, versuchen sie mal mit einem normalen Schraubenzieher eine Uhr zu reparieren - der Erfolg wird selbst bei grösster Fingerfertigkeit wohl ausbleiben. Haben sie jedoch das nötige Präzisionswerkzeug werden sie viel eher Erfolg haben. Der grösste Vorteil der magischen Gegenstände ist jedoch, dass sie, nach einmaliger Ladung, auch ohne weiteres Zutun des Magiers wirken.

 

Ritualmagie: Während kaum ein Mensch die Quadratwurzel aus 9768794585988585987798 im Kopf ziehen kann, ist es mit der entsprechenden Rechnung auf Papier nicht mehr so schwierig und mit Taschenrechner direkt leicht. Das magische Ritual ist gleichfalls eine Hilfestellung für den Magier, damit er die magische Gleichung nicht im Kopf vollführen muss, sondern er Stützen und Anhaltspunkte hat, welche ihn entlasten. Generell sind magische Rituale sehr empfehlenswert, will man eine Wirkung erzielen. Das "Kopfrechnen" der leeren Hand überlässt man lieber jenen, welche solch unglaubliche Aufgaben "im Kopf" bewältigen können.

Generell gilt hier X = A + B -> X ist die gewünschte Magische Wirkung, A die Imaginationskraft, B die Glaubenskraft. Heisst, je grösser die Imaginationskraft, umso weniger Glaube, je mehr Glaube, desto weniger Imaginationskraft ist nötig um die gewünschte Wirkung zu erbringen. Sind A+B kleiner als X so wird die Wirkung nicht eintreten.

Beispiel: Sie brauchen 100 Punkte um ihren Wunsch, körperliche Gesundheit, zu erreichen. Sie haben aber Probleme sich das Vorzustellen und können es nicht so ganz Glauben bemühen sich aber. Dann haben sie 100 = 20 + 20. Da 20+20 aber kleiner als 100 ist, bleibt der Erfolg aus oder realisiert sich nur ein klein wenig (Symptomlinderung) Wenn sie eine sehr starke Imagination haben aber nicht daran Glauben kann es auch so aussehen: 100 = 120 - 100. Trotz starker Imaginationskraft hindert sie der mangelnde Glaube und das Ergebnis bleibt aus. Wenn sie aber glauben und sichs vorstellen können haben wir zum Beispiel: 100= 50+50. In dem Fall tritt die Wirkung, die Gesundheit, ein. Einfach erklärt.

 

Nekromantie: Die Nekromantie bezeichnet jede Art der Magie, welche sich mit der Anrufung der Toten beschäftigt. Im Grunde hat jedes System dafür eigene Methoden.

 

Astrologie: Die Lehre der Sterne ist weit mehr als nur Horoskope erstellen. Auch wenn man in den Sternen viele Einflüsse für die eigene Person, für andere Menschen und den ganzen Planeten erkennen kann, ist der wahre Astrologe mehr daran interessiert günstige Konstellationen für seine Vorhaben zu finden und den Erfolg selbiger zu begünstigen. Viele Magier aller Systeme wenden sich auch der Astrologie aus eben diesem Zweck zu. Darüber hinaus kann es sehr hilfreich sein wenn man die Einflüsse von Aussen auf den eigenen Charakter kennt, um sich dieser Einflüsse bewusst zu widersetzen, was den Willen und Charakter schult und unerwünschte Einflüsse aufheben kann. Benötigt wird Zeit für ein kleines Studium und eine gewisse Fähigkeit, abstrakte Prinzipien zu erfassen und zu deuten.

 

Wicca: Das "moderne" Hexentum. Gegründet wurde es interessanterweise erst im 19. Jahrhundert und das von einem Mann der zugleich Horrorgeschichten schrieb. Wie ernst es zu nehmen ist sei jedem selbst überlassen, jedenfalls berufen sich die meisten Wicca auf Wurzeln, die gar nicht vorhanden sind. Das moderne Hexentum hat mit den Praktiken der wahren Hexen so gut wie nichts mehr gemeinsam und verkommt meist zu einem feministischem Nudistenclub. Nichtsdestotrotz kann man, wenn man einen wirklich fähigen Zirkel findet, einiges lernen. Eignet sich generell für Beginner, da die Magie hier sehr einfach und intuitiv verstanden wird.

 

Sigillenmagie: Ebenfalls eine sehr junge Kunst, die sich jedoch als sehr Effektiv erwiesen hat. Die Sigillenmagie ist perfekt für Menschen, die nur an Ergebnissen interessiert sind, ohne all zuviel Zeit investieren zu wollen und die an der magischen Entwicklung wenig Interesse haben. Aber auch für Magier sind Sigillen ein mächtiges und einfaches Werkzeug zur Wunschverwirklichung, daher kann ich jeder Person raten, sich damit zu befassen. Wenn man so will ist Sigillenmagie eine Art Fastfood Magie, die an unsere hektische Zeit der Moderne angepasst ist. Der spirituelle Wert des Systems ist jedoch gleich 0. (Sozusagen keinerlei Nährstoffe, aber satt wird man trotzdem)

 

Tarot: Das übliche Kartenlegen hat seine Ursprünge in der Hermetik und dem Buch Thoth, verkam aber im Lauf der Zeit zu einer Art mystischem Kartenspiel. Auch haben die Tarotkarten der Moderne meist kaum noch Bezug zur ursprünglichen, hochmagischen Symbolik auf. In der heutigen Zeit versteht man unter Tarot das Weissagen durch die Tarotkarten. Einfach zu erlernen, mehr oder weniger zuverlässig. Die Zuverlässigkeit hängt in erster Linie vom Leger, in 2er Linie von den Wünschen dessen ab, der sie gelegt bekommt. In der Praxis gibt es nur sehr wenige Kartenleger die mit ihren Weissagungen auch tatsächlich Recht behalten.

 

Magie der leeren Hand: Eine Kunst, für Profis gemacht, von Amateuren verwendet. Die Magie der leeren Hand ist davon überzeugt, dass man für eine magische Wirkung keinerlei Rituale, Gegenstände oder Trancezustände benötigt und sich nicht an Sternkonstellationen, Mondphasen oder Menstruationstage halten muss. Generell ein sehr weiser und wahrer Weg. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele aus Bequemlichkeit und ohne die für diesen Weg erforderliche magische Reife erlangt zu haben, diesem Weg folgen. Das Ergebnis ist - kein Ergebnis. Viele Magier der leeren Hand haben zwar diese sehr löbliche Philosophie verstanden aber nicht die Reife sie anzuwenden, was damit endet, dass sie keinerlei magische Wirkung zustande bringen und daher mit Ritualen und dem ganzen drum herum besser beraten wären. Auch sind solche "Magier" gern sehr eingebildet obwohl sie ja nichts Zustande bringen weshalb ich gemeinheitshalber manchen Vertreter dieses Zweiges auch mit Magier des leeren Kopfes betiteln muss.

 

Chaosmagie: Im Prinzip ein "System" gänzlich ohne Struktur und daher sehr individuell. Einige Chaosmagier versuchen wissenschaftliche Entdeckungen der moderne in die Magie zu integrieren und haben daher ein ständig wandelndes System, das sich mit dem Magier mitentwickelt und wächst. Chaosmagie ist pragmatisch und erfolgsorientiert nach den Worten von Jung "Wahr ist was funktioniert"

Während der Hermetiker an Tradition festhält nach dem Motto "ein offener Ofen bäckt kein Brot" bzw "Diamanten entstehen nur durch extremen Druck und Hitze" orientieren sich Chaosmagier an Wissenschaft und vielen magischen Systemen, pflücken sich das heraus was für sie funktioniert und verwerfen den Rest. Somit ist Chaosmagie sehr individuell, die einzige Gemeinsamkeit der Chaosmagier ist, dass sie kein festes System haben sondern sehr flexibel sind und viele Systeme kennen und verwenden.

 

Thelema: Das System von Aleister Crowley. Sein Leitsatz ist "Tu was du willst sei das einzige Gesetz" wobei Crowley damit das wahre Selbst meint, den göttlichen Willen der das Beste für alle will und nicht egoistisch ist. Die meisten Thelemiten setzen dieses Selbst aber mit dem Ego gleich weshalb Thelema viele Schwarzmagier beherbergt.

 

Channeln: ist eine Art moderner Seance. Der Channelnde invoziert bewusst ein Wesen (Verstorbene, Engel, Dämonen etc) und lässt diese durch seinen Körper sprechen. Da die meisten Channelmedien keinerlei magische Ausbildung genossen haben, ist nicht nur die Gefahr gross, dass  das gewünschte Wesen überhaupt nicht erscheint sondern stattdessen ein anderes Wesen spricht, sondern auch, dass das Medium seine eigenen Gedanken kundtut statt derer des Wesens. Auch besteht für das Medium selbst oft grosse Gefahr, da sich viele Medien ohne es zu Wissen ALLEN Wesen öffnen und eben nicht nur dem gewünschten, was schon zu mancher ungewollter Besessenheit durch einen Dämonen führte mit entsprechend schädlichen Folgen für alle Beteiligten. Wer jedoch magisch geschult ist, kann über das Channeln Anweisungen von seinem spirituellen Lehrer erlangen, welche auf dem spirituellen Weg eine enorme Hilfe sein können - denn der besagte nicht inkarnierte Lehrer ist der beste, den es für die betroffene Person geben kann.

 

Traumdeutung & Prophezeiung: Wenn sie diese Site bis hierhin durchgelesen haben, gehören sie wohl kaum zu den Menschen, welche Träume als Spielerei des Unterbewusstseins abtun, ignorieren oder als Verarbeitungsprozess des Alltags verstehen, auch wenn letzteres auf viele Träume zutrifft. Es gibt jedoch auch Träume die eine wesentlich tiefere Bedeutung haben und von denen man für sein Leben sehr wichtige Dinge lernen kann. Ich habe in meinem Lebenslauf einige Träume angegeben die mich sehr viel gelehrt haben. Die Kunst der Traumdeutung kann die Zukunft für sie zeigen, Ratschläge für Problembewältigung geben oder ihnen bei ihrer spirituellen Entwicklung helfen. Nötig ist dafür meist nur ein gutes Buch und ein Notizzettel neben dem Bett, auf den man seine Träume so detailliert wie möglich niederschreibt.

 

Zu guter letzt eine "Sparte" die ich auf dieser Website nicht behandle und in der ich auch keine Erfahrung habe. Damit meine ich die so genannte Illusionsmagie - Taschenspielertricks. Dabei werden macnhmal Mysterien und echte Magie nachgeahmt und mittels Tricks, Technik und Geschicklichkeit vorgegaukelt. David Copperfield hat in der Täuschung sehr grosse Fertigkeit und Berühmtheit erlangt und ich rate seine Tricks zu studieren wenn man hierin Fertigkeit erlangen möchte.

 

vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

- David