Der Mensch ist das wohl merkwürdigste Wesen in der Schöpfung.
Der Mensch trägt alle Eigenschaften Gottes als Potential in sich, jedoch unentwickelt wie ein Baby Gottes. Er ist Gottes Ebenbild in der Veranlagung, doch um zu Gottes wahren Ebenbild zu werden muss er wachsen, reifen, lernen und sich entwickeln.
Daher ist der Mensch von allen Wesensarten auch die inviduellste Rasse. Denn der Mensch hat die freie Wahl und kann sich für einen oder beide Pole (zum Beispiel gut und böse) entscheiden, Engel oder Dämonen haben diese Wahl nicht. Ebenso hat der Mensch die Wahl welche Elemente er in sich entwickelt und welche nicht - Elementewesen haben diese Wahl nicht.
Daher gibt es bei den Menschen die "kleinsten Würmer" der Schöpfung aber auch wahrlich göttliche Wesen. Es ist eine Frage des Entwicklungsstandes, wobei die Masse der Menschen den geistigen Wesen weit unterlegen ist in vielen Gesichtspunkten, nur im Potential sind die Menschen grösser.
Ziel des Menschen ist die Vervollkommnung, das Gleichwerden mit Gott.
Doch der Weg dahin kann über beliebig lange Zeit beschritten werden und in alle möglichen Richtungen - auch der Verlust des Menschseins oder der Individualität ist dabei möglich.
Der Mensch sollte daher einen Weg einschlagen, der alle göttlichen Aspekte trainiert und nicht einen stärkt und die anderen verkümmern lässt, ein Weg wie die Hermetik ihn bietet oder Raja Yoga oder Daoismus. Dieser Weg bedeutet aber auch den Dienst an Gott und an der Menschheit.
Als Wesen besteht der Mensch aus einem wahren Selbst, aus dem Geist (Denken) einer Seele (Emotionen) und einen Körper (Triebe). Jeder dieser Körper hat seine eigenen Funktionen und Ebene in der er lebt. Der physische Körper und dessen Wirkung sind bekannt, er existiert auf der materiellen Ebene und erlaubt der Seele sich dort zu offenbaren und tätig zu sein. Die Seele ermöglicht das Empfinden von Emotionen und erlaubt dem Geist auf der astralen Welt zu wirken. Der Geist des Menschen erlaubt zu denken und wahrzunehmen, ist aber weder die Wahrnehmung noch das Gedachte bzw. die Gedankenbilder. Das wahre Selbst schliesslich ist der eigentliche Mensch, das Ebenebild Gottes, der Impuls zum Wollen, Denken, Empfinden, Wahrnehmen und Bewusstsein. (Siehe auch Bewusst - Sein) Der Teil der wahrlich lenkt und alle Entscheidungen trifft , auch wenn die meisten Menschen sich von äusseren Einflüssen (Gedanken, Emotionen, Lebensumständen, Umfeld, Wünsche, Triebe etc.) sagen lassen was sie (Impuls) zu realisieren haben.
Der sich seines SELBSTES bewusste Mensch trifft Entscheidungen nicht aufgrund seiner Gedanken, Emotionen oder Triebe, sondern aus reiner, emotionsloser Vernunft und tut was er wahrlich für richtig erachtet indem er alle Einflüsse abwägt, nachdenkt und dann bewusst die Entscheidung was er verwirklicht, und wie und was er nicht verwirklicht, trifft.
Er entscheidet was er denkt, fühlt und tut.
Der Mensch trägt in sich das Potential Gott gleich zu werden doch um die göttlichen Eigenschaften zu entfalten muss er wachsen. Die meisten Menschen sind göttliche Kleinkinder, ausgestattet mit den Anlagen ihres Schöpfers nur nicht entfaltet. Gleich wie Kinder die Anlagen ihrer Eltern haben, das Potential zur Kraft ihres Vaters und Klugheit ihrer Mutter, so können sie doch keine 2 Kilo stemmen und keine Wissenschaften begreifen. Erst wenn sie wachsen und Erwachsen werden, sind sie in der Lage genauso schwer zu Heben wie ihr Vater und so viel Verstehen können wie ihre Mutter. Und so muss das menschliche Baby sich erst einmal entwickeln und Erwachsen werden bevor es sein Potential, wie Gott zu sein, auch nutzen kann. Das Ziel der Spiritualität ist also Erwachsen werden. Während die meisten Menschen im Kindergarten stecken zeigt das Interesse an Spiritualität, dass der Mensch seine Kinderschuhe verlässt und langsam in die Grundschule wechselt. Doch auch wenn das der erste Eigenständige und grosse Schritt ist, sind noch viele zu tun bis man seinen Doktor - Titel hat.
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

