Die Kabbalah ist die Wissenschaft der göttlichen Sprache, des schöpferischen Wortes. Auch wenn die Kabbalah und die Mystik im Judentum am stärksten verbreitet ist, so haben auch andere Kulturen diese Wissenschaft entdeckt und es darin weit gebracht, wie etwa die chinesischen Taoisten oder die Mantras der Inder (die echten, nicht die Suggestionsformeln)
Da die Kabbalah Sprachunabhängig ist, muss man nicht, entgegen vielfacher Behauptungen, hebräisch oder chinesisch lernen. Aber man muss, auch wenn man hebräisch spricht, eine gänzlich neue Sprache, die Kabbalah, erlernen, die Eigenschaften der Buchstaben und die Bedeutung der Vernetzungen.
Hebräisch ist nur insofern von Vorteil, als dass die meisten praktischen Anleitungen der Kabbalah in dieser Sprache verfasst sind. Seit Franz Bardon hat man jedoch eine perfekte Anleitung auch in Deutsch, Englisch und vielen anderen Sprachen.
Die Kabbalah lehrt das Wissen um die göttliche Sprache und die praktische Anwendung des göttlichen Wortes, wodurch man Wirkungen "aus dem nichts" hervorrufen kann und gilt daher als die höchste Form der Magie.
"Niedere" Magie bedeutet, der Magier nutzt seine eigenen Energien um Wirkungen hervorzurufen - auch da ist bereits nichts unmöglich braucht aber viel Kraft.
"Mittlere" Magie bedeutet, dass der Magier sich Wesenheiten bedient um die Wirkung zu erbringen, was Zeit erspart.
"Hohe" Magie ist nun die göttliche Sprache, die keinerlei Energie benötigt und sich, ist das Wort ausgesprochen, selbst materialisiert respektive die gewünschte Wirkung hervorruft.
Bis man die Kabbalah theoretisch und praktisch beherrscht können viele Leben des Studiums vergehen, im Grunde kann derjenige, der Bardons 1. Werk durch hat, ernsthaft mit der Kabbalah beginnen.
Aber wer gleich die Kabbalah angehen will kann das tun, wird aber wesentlich länger brauchen bis er die Sprache beherrscht da eine immense Reife nötig ist bis man die kabbalistische Sprache richtig verwenden kann.
Die Kabbalah des Judentums bietet aber auch eine magische Weltanschauung die sehr interessant ist und die ich in diesem Themenbereich ebenfalls vorstellen möchte. Wer sich für die praktische Kabbalah interessiert sollte jedoch Bardons 3. Werk kaufen und lesen. Ich kann hier nur über die Dinge sprechen die ich kenne und das ist die kabbalistische Theorie und das jüdische kabbalistische System.
Leider wird die Kabbalah oft von Verschwörungstheoretikern oder Religionen verteufelt, dabei ist sie eine sehr edle Wissenschaft, besonders im magischen Sinne, heilig und vollkommen.
Die jüdische Kabbalah ist eng mit der Mystik verbunden und bietet einen anschaulichen Weg zu Gott, eine Übersicht über das Wirken kosmischer Kräfte und über die Welten der Engel und Dämonen.
Was die wenigsten Christen wissen ist, dass die christliche Kirche die Anschauungen der Juden hier 1 zu 1 übernommen hat, was man bei der Beschreibung der Engel und Dämonen sehen wird, aber auch bei der Beschreibung der Himmel, Höllen und Anderem. Die jüdische Kabbalah hilft auf jeden Fall die christliche Anschauung der Welt besser zu verstehen und bietet ein gutes Basissystem für magische Arbeiten und kabbalistische Studien.
Die Kabbalah ist keine blosse Zauberformel (Volt - siehe entsprechenden Abschnitt) sondern das schöpferische Wort, das aus dem Nichts erschafft. Die schöpferische Sprache zu kennen vergibt noch keinerlei Macht, man muss die heiligen Worte und Buchstaben auch schöpferisch ausprechen können und dazu bedarf es einer immensen magischen Reife, so dass nur die höchsten Eingeweihten tatsächlich die echte Kabbalah in der Praxis beherrschen. Beispiele wären Moses, Appolonius von Tyana, Jesus oder Franz Bardon
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

