Karma ist vermutlich vielen Lesern ein Begriff, zumindest dürften es die Meisten schon einmal gehört haben. Allerdings ist die Information über Karma leider auch oft sehr verfälscht. So heben einige Sekten aber auch Religionen nur Teilaspekte des Karma hervor, was zu einer sehr gefährlichen Halbwahrheit werden kann. Beispielsweise, wenn zwar anerkannt wird, dass sie für ihre Guten Taten belohnt werden, aber man verschweigt, dass Böse Taten bestraft werden, was für viele ein "Freibrief" für ihre Schandtaten ist. Umgekehrt ist das ganze recht deprimierend und unfair.

 

Das Karmagesetz ist jedoch eines der höchsten göttlichen Gesetze und hat seinen Ursprung in Gott, in der absoluten Gerechtigkeit.

Das Karma arbeitet mit göttlicher Genauigkeit, Fairness und Gerechtigkeit und keine böse Tat, sei sie noch so klein, bleibt ungestraft, aber ebenso bleibt keine gute Tat, und sei sie noch so banal, unbelohnt.

Wobei hier "Gut" und "Böse" menschliche Wertungen sind, mit Absicht gewählt damit sie sich besser damit identifizieren können.

Genauer betrachtet ist Karma kein Wertendes Gesetz sondern ein Naturgesetz (die ja göttlichen Gesetzen analog sind bzw. deren materialisierte Form sind)

Karma ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. Jede Wirkung hat ihre Ursache und jede Ursache muss eine Wirkung hervorbringen.

Wenn sie in einen See springen (Ursache) werden sie nun mal nass (Wirkung) da führt kein Weg drum herum.

Wenn sie einen negativen ("bösen") Gedanken tätigen, wird dieser in ihnen weiterarbeiten, zu weiteren negativen Gedanken führen, diese dann zu negativen Emotionen (Depression, Aggression, Angst etc) und das wiederum wird ihr Verhalten negativ beeinflussen, der Gedanke hat sich materialisiert.

Ebenso geht es mit positiven ("guten") Gedanken. Die Kraft des positiven Denkens beruht im Endeffekt auf dem Karmagesetz. Echte Optimisten haben wirklich ein gesünderes, glücklicheres Leben und meistens mehr Wohlstand als Pessimisten - die Ursache liegt im Denken, das zu Emotionen führen kann und das zu Handlungen die das Leben massgeblich beeinflussen.

 

Das Karma hat aber auch schwerer zu überschauende Wege. Denn der Zeitfaktor spielt auf der stofflichen Welt eine Rolle. So kann es sein, dass sie mit einer negativen Tat (Mord) ein ganzes Leben lang ungeschoren davonkommen, dafür im Nächsten Leben die volle Härte des karmischen Gesetzes zu spüren bekommen, sei es durch schwere Krankheit, Depressionen die zum Selbstmord führen, Elend oder auch, dass sie ein Mordopfer werden oder ihre Liebsten ermordet werden etc, die Möglichkeiten sind zahlreich und: Gerecht. Das Karma berücksichtigt alle Umstände (Mildernde wie auch verschlimmernde) zum Beispiel ihren Antrieb etwas zu tun, ob sie jemand angestachelt hat, was sie beim Ausüben der Tat fühlen und denken, welche äusserlichen Kräfte auf sie einwirken etc. Das gilt auch bei "guten" Taten. Wenn sie einem armen Menschen nur Geld geben oder Anders helfen um in der Gesellschaft ansehen zu bekommen und bewundert zu werden, wird die gute Tat ganz massiv geschmälert.

Wer Millionen hat und tausend Euro spendet hat weniger gegeben, als Jemand der nur 10 Euro besitzt und davon einen gibt. Etc.

 

Das Karmagesetz arbeitet sehr präzise und durch die Wesen des Saturn, die sozusagen als die göttlichen Richter, Gerichtsvollzieher und Henker angesehen werden können.

In der Akaschachronik ("Gottes Buch in dem ALLES steht) bleibt nichts verborgen. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat wird niedergeschrieben. Die göttlichen Richter bestimmen dann, welche Ursache welche Wirkung hervorbringen muss. Diese übertragen dann den zuständigen Vollstreckern die Aufgabe, das Urteil auszuführen und die Wirkung hervorzurufen.

Das jeweilige Saturnwesen wird dann den betroffenen Menschen beeinflussen und zur jeweiligen Wirkung führen. Das kann eine indirekte Beeinflussung sein (über andere Menschen, welche im "Opfer" gewünschte Emotionen und Gedanken hervorrufen oder ihn zu bestimmten Taten treiben) aber auch eine direkte Beeinflussung ist möglich (Gedankenmanipulation, Eingabe von gewissen Emotionen, Triebe zu gewissen Taten etc) sie haben sicher das eine oder andere Mal einen gewaltigen Drang verspürt etwas zu tun, den sie sich mitunter nicht erklären und nicht widersetzen konnten.

Manchmal wirken die Wesen auch auf die Körper ein, was Genesung oder Krankheit hervorrufen kann.

Hier gilt: Im Saturn gibt es sowohl Engel, welche Gute Taten und Gedanken belohnen, und Dämonen, welche man als Henker betiteln könnte.

 

In der Praxis sind die Menschen also vor allem durch äussere Kräfte gesteuert (kosmische Energien, Karma) was auch die Astrologie wunderbar belegt (und ich meine die ECHTE und nicht den Betrug der Zeitschriften)

Aber inwieweit ist das dann gerecht, wenn man gesteuert wird?

Ganz einfach. Bestimmung des Menschen ist eben nicht, sich von äusseren Kräften steuern zu lassen, sondern selbst das Steuer in die Hand zu nehmen. Und kein Gedanke, keine Emotion und keine Tat können ohne die Erlaubnis des betroffenen Menschen existieren.

Wenn sich ihnen ein Gedanke, Emotion etc aufdrängt, haben sie ihre Zustimmung gegeben.

Es ist ähnlich wie bei der Wahl. Wenn sie nicht aktiv wählen, geben sie ihre Zustimmung automatisch dem, der kommt.

  Wenn sie nicht aktiv und bewusst ihre Gedanken, Emotionen und ihr Leben SELBST, frei von Äusseren Einflüssen, gestalten (und das ist sehr schwierig), dann lassen sie sich automatisch von anderen Kräften führen und im Fluss des Lebens treiben. Dadurch, dass sie diesem passiven Zustand zustimmen und die Kräfte durch sie wirken lassen, sind sie für alle dadurch entstehenden Ereignisse verantwortlich.

 

Um ein Beispiel zu nennen, Kinder sind eigenständig denkende Menschen, dennoch sind sie noch nicht mit den Regeln unserer Gesellschaft vertraut. Wenn also die Eltern ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen und die Kinder Eigentum anderer mutwillig zerstören oder ihnen irgendwas zustößt, werden sie als Eltern zur Rechenschaft gezogen. Und beim Karma gibt es keine Versicherung die den Schaden für sie übernimmt.

 

ich hoffe das Beispiel hat das etwas erleuchtet.

 

Vom Karma frei zu sein ist ein nobles Ziel aber sehr schwer zu erreichen. Dazu muss man die göttlichen Gesetze kennen und sich ihnen freiwillig unterordnen und nach ihnen Leben. So verliert das Karmagesetz zwar keinesfalls seine Wirkung, man bleibt aber von unerwünschten Einflüssen des Karma verschont und kann sich bewusst die karmischen Einflüsse holen, die man haben möchte.

 

Wahre Selbstbestimmung verlangt wahre Selbsterkenntnis, welche Gedanken, Gefühle und Triebe wirklich dem eigenen Selbst entspringen, was man wirklich aktiv WILL, und das Wissen um all jene Gedanken, Emotionen und Triebe die sich durch das Selbst verwirklichen wollen - und zur Verwirklichung drängen. Das wahre Selbst wird nicht von Gedanken, Emotionen oder Trieben gelenkt, sondern lenkt diese. Das Schlüsselwort lautet Vernunft – nachdenken was man erreichen WILL, was die Konsequenzen der verschiedenen Handlungsweisen sind und was davon am besten zum Ziel führt. Das wahre Selbst orientiert sich dabei eben nicht an weltlichen Dingen, „menschlichen“ Sichtweisen, Gelüsten oder Wünschen sondern an der göttlichen Natur der es entstammt. Das wahre Selbst will also keine verbesserten Lebensumstände für sich, kein Geld, Macht oder dergleichen sondern lernen, wachsen, reifen und seinen Geschwistern dabei helfen selbiges zu tun, andern Helfen, nicht schaden oder ausnutzen und sich selbst veredeln, weg von Trieben, Süchten und Wünschen hin zu Selbstdisziplin / Selbstbeherrschung, Willenskraft, Glaubenskraft, höherem Bewusstsein und wahrer Nächstenliebe.

 

Die meisten Menschen haben fast keine eigenen Antriebe oder Wünsche sondern treiben, von Medien, Freunden, Gesellschaft und höheren Wesen getrieben, durchs Leben und denken, fühlen und tun das, was ihnen die Umgebung einredet. Mit etwas Pech gehen die wirklich eigenen Ziele im Ansturm der äusseren Einflüsse ganz unter. Beim Durchschnittsmenschen sind etwa 95% der Gedanken, Emotionen und Handlungen durch Fremdeinwirkungen zustande gekommen.

Daher ist eine spirituelle Entwicklung auch ein Schritt, wenn nicht gar der einzige Weg, in die wahre Freiheit.

 

ich möchte auch etwas weiter ausbauen, damit ihnen ihre Eigenverantwortlichkeit bewusster wird.

ALLES was sie bisher erlebt haben, erleben und noch erleben werden ist selbstverschuldet. Sie sind in der Tat ihres Glückes Schmied - aber auch ihres Unglückes.

Ich weiss wie hart das klingt, besonders wenn man sehr schlimmes erlebt hat. Ich habe einige Suizidversuche hinter mir, schon im Kindesalter, und das kommt nicht von nichts.

Wenn sie verstehen, dass ihnen nichts geschieht, was sie nicht verdient hätten so trifft das erstmal wie ein Schlag - warum? Weil wir gern alles und alle Anderen für unser Leid verantwortlich machen und nur die Guten Erlebnisse uns selbst zuschreiben. Das ist ja so viel leichter und man streichelt damit das Ego.

Wenn man aber erkennt, dass man selbst an allem Schuld ist, ist das erstmal ein Schock. Aber auch der Weg in die Freiheit.

Bedenken sie: Wenn ALLES was sie bisher erlebt haben selbst verschuldet haben, dann können sie allein ihr Leben verändern und NIEMAND, ausgenommen sie selbst, kann ihnen ihre Träume zerstören, niemand ausser ihnen selbst, hat die Macht ihr Leben zu ruinieren.

Sie können alles erreichen was sie wollen und alles Leid vermeiden. Wenn sie nur aktiv an ihrem Denken, Fühlen und Tun arbeiten.

 

Auch hier muss man aber bedenken, dass Karma nicht ungeschehen gemacht wird. Wenn sie jetzt ihr Denken, Fühlen und Tun auf ganz positive Weise ändern und ausrichten, werden sie zwar kein neues negatives Karma produzieren, wohl aber unter den Auswirkungen von früherem negativen Karma leiden.

 

Wenn sie wegen Mord im Gefängnis sitzen und nach 5 Jahren Haft ihre Tat ehrlich und aus tiefstem Herzen bereuen, sich bessern, den Menschen ihrer Umgebung helfen, höflich werden und ein neuer, guter Mensch werden, wird das ihre Verhaftung nicht ungeschehen machen und sie müssen dennoch einige Jahre absitzen. Aber sie haben eine gute Chance, aufgrund von Bewährung, früher aus der Haft entlassen zu werden als ursprünglich vorgesehen. So ist es auch mit dem Karma.

Und auch mit guten Taten. Wenn sie aufgrund guter Taten mehr Macht bekommen und diese dann missbrauchen, sind sie die Machtposition schnell wieder los.

 

Auch darf man, wie erwähnt, nicht aus der Sicht eines einzelnen Lebens urteilen. Das Karma arbeitet in grösseren Dimensionen und so kann es sein, dass jemand in einem Leben alles hat was man sich wünschen kann, obwohl derjenige ein richtiges A****loch ist und bösartig. Dennoch kann es gut sein, dass er das ganze Leben durch alles behält. Die Rechnung bekommt er dann in den kommenden Leben präsentiert und wird vermutlich in Folterkammern, Kriegsgebieten, Seuchengebieten etc ohne Eltern aufwachsen und viel Leiden bis er geläutert ist.

Opfer wie Täter bekommen ihre gerechte Strafe (wobei das Opfer sie meist bereits verbüsst).

 

Das Karma greift solange ein, bis der jeweilige Mensch seine Lektionen gelernt hat und freiwillig sein Denken, Fühlen und Tun, aktiv, dem positiven Prinzip unterstellt und aktiv für das Wohl der Menschen arbeitet. (Auch dann können noch Nachwirkungen erscheinen, aber es kommt kein neues Karma mehr dazu) - was auch erklärt wie manche so herzensgute, heilige Menschen dennoch so viel Leiden mussten.

 

Das Karma hat die spirituelle Entwicklung des Einzelnen so wie der ganzen Menschheit als Ziel. Wer einen spirituellen Weg antritt, will sich ja schnell entwickeln. Nicht selten wird die Person dann mit Leid direkt überschüttet und das in kurzer Zeit. Aber nicht, weil sie einen falschen Weg eingeschlagen hätte, sondern weil spiritueller Aufstieg auch ein Abbüssen karmischer Schulden bedeutet. Man kann gewisse Stufen der Entwicklung nicht erreichen, wenn man noch alte karmische Schulden mit sich herumträgt. Natürlich kann man auch mit karmsichen Schulden eine gewisse Stufe erreichen aber irgendwann wird der Ballast zu schwer und hindert am weiteren Aufstieg oder zieht sogar nach unten.

 

Da derjenige der sich einer spirituellen, aktive Entwicklung zuwendet, sich also schneller entwickeln, schneller seiner Selbst Herr sein will, hilft das Karma mit und erlaubt ihm die Schulden schneller zu begleichen. Ein Beispiel:

Wenn sie 10 000 Euro Schulden haben können sie das auf mehrere Arten zurückzahlen. Sie können in monatlichen Raten zu je 10 Euro bezahlen, oder gar nur jährlich. (Das Karma kennt keine Zinsen) Allerdings werden sie so sehr sehr lange brauchen bis die Schulden abgetragen sind. Sie können auch monatlich 1000 Euro bezahlen, was zwar für die Meisten schon sehr hart ist, aber sie kommen in einer absehbaren Zeit von den Schulden frei.

Wenn sie sehr viel aushalten können sie auch die ganze Summe auf einmal begleichen. Da die meisten aber wesentlich höher verschuldet sind, meist im 100 000 bis Millionenbereich, ist das zuviel für ein Leben. Dennoch erlaubt das Karma, einen Grossteil (Belastbarkeitsgrenze) abzutragen damit der Schuldenberg schnell schmilzt. Das ganze ist also keine Strafe sondern eine Hilfe.

Auf der anderen Seite können sie Karma ja nicht nur durch "Leiden" und "Einsicht" abtragen sondern auch indem sie aktiv gutes tun.

Leiden und Einsicht sind im Beispiel ihr Lohn den sie von 3. Beziehen und an das Karma überreichen. Aktives Gutes bedeutet, dass sie zusätzlich für das Karma arbeiten, also, ihre Schulden mit Gartenarbeit etc abarbeiten. Zusätzlich zum Leid helfen sie also anderen Menschen in deren Entwicklung und tun "Gutes" - was die karmischen Schulden schmelzen lässt.

 

Wenn sie dann Schuldenfrei sind erlaubt ihnen das Karma mit der spirituellen Entwicklung so schnell aufzusteigen wie sie eben üben (spiritueller Aufstieg besteht zu 50% aus Üben und 50% aus Karmaabtragen - wenn also ihre Schulden weg sind ist das Üben gleich viel effektiver, umgekehrt, wenn die Schulden hoch sind bleibt auch das angestrengteste Üben nur bei einem minimalen Ergebnis)

Wenn sie karmisches Guthaben ansammeln (Gute Taten) bekommen sie auch Hilfe von "Oben" - sei es, dass sie einen persönlichen Lehrmeister treffen, gute Bücher finden, Kontakt zu ihrem geistigen Lehrer machen, lehhrreiche, einschneidende Träume haben etc.

Genauer genommen haben sie 2 Karmakonten - eines für "gute" Taten das ihnen hilft, und ein negatives Konto der "bösen" Taten. Sie können aber das Guthaben auch verwenden um die Schulden zu begleichen, anstatt dafür "Luxusartikel" a la persönlichen Lehrer zu beziehen, respektive werden manche Belohnungen nicht möglich sein solange sie noch verschuldet sind.

 

Der Vergleich hinkt etwas, da Karma nun mal keine Bank ist aber ich denke er hilft verstehen.

 

Bedenken sie auch, das Karma ist ein "Natur"gesetz (ein höheres, göttliches) Wie in Indien richtig gesagt wird "Tadle nicht den Fluss, wenn du hineinfällst."

 

Das Karma ist keine Strafe oder Belohnung es ist ein Gesetz. Ursache und Wirkung. Wenn ihnen die Wirkung gefällt, machen sie mit den Ursachen weiter ("Belohnung") wenn ihnen die Wirkung nicht gefällt, setzen sie andere Ursachen ("Strafe") in beiden Fällen gibt es einen Lerneffekt - sie tun was ihnen "gutes" einbringt und unterlassen was ihnen "schadet" Aber nicht weil irgendeine Instanz sagt das wäre gut oder böse, sondern weil es ein Gesetz ist.
Wenn jemand dauernd Leute anschreit und deswegen allein gelassen wird und ihm das nicht gefällt, lernt er daraus: Leute anschreien führt zu Ergebnissen die er nicht will, also lässt er es. Lernt er: "Wenn ich Leute anlächle sind die nett zu mir" und findet das gut, wird er es weiterhin tun.
Da das Gesetz der Anziehung sagt man zieht an was man aussendet ergibt sich die "Gesetzmässigkeit" im menschlichen Sinne - wer negatives tut bekommt negatives zurück - nicht als Strafe sondern wegen des Gesetzes. Wer positives tut bekommt positives zurück - und jeder darf entscheiden welche Wirkungen er erleben will und kann jederzeit Ursachen setzen die zu einem anderen Ergebnis führen

 

vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

- David