Auch wenn es viele Christen sich dessen nicht bewusst sind, hat das Christentum (wie auch der Islam) seinen Ursprung im Judentum.

Einfach zu erkennen daran, dass die Torah der Juden 1:1 übernommen wurde (das alte Testament), sowie jüdische Propheten nun auch als christliche Propheten galten.

 

Was vielen Menschen noch weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass weder Jesus noch seine Jünger Christen waren. Sie waren Juden die eine neue Strömung des Judentums gründeten, aber keine neue Religion.

Diese neue Strömung nannte man "Nazaräner" nach Jeshua ben Joseph von Nazareth (Jesus, Sohn des Josef aus Nazareth)

Diese neue Strömung des Judentums hatte einige grundlegende Meinungsverschiedenheiten mit den Essenern und den Pharisäern. Erstere waren den Nazaränern zu streng und unnachgiebig, letztere zu weltlich.

Der Begriff Christentum entstand erst lange nach dem Tod Jeshuas, so wie auch viele "christliche" Traditionen erst lange Zeit nach dem Tod Jesu eingeführt wurden. In der Tat hatte die spätere katholische Kirche nur noch sehr wenig mit den Lehren von Jesus zu tun.

Doch dazu später.

 

Generell orientiert sich die christliche Lehre sehr stark am Judentum, sieht in Jesus aber den Sohn Gottes (was laut ihm alle Menschen sind und nicht nur er selbst) und nicht "nur" einen Propheten. Auch glauben die Christen dass Jesus der Messias war, die Juden warten noch auf ihren.

Jesus lehrte vor allem anderen die Liebe Gottes und die Nächstenliebe, wohingegen im Judentum Gesetz und das einhalten moralischer Vorschriften bei weitem wichtiger sind, und nicht alle Menschen als Gottes Kinder angesehen werden (Juden = Auserwähltes Volk) wohingegen im Christentum alle Menschen vor Gott gleich sind (in der Praxis ist das Gegenteil der Fall)

 

Magisch betrachtet hatte das Christentum eine sehr grosse Bedeutung für die westliche Magie. Das Christentum brachte die jüdische Religion (aus der ja das Christentum stammt) nach Europa und damit die Kabbalah.  In der westlichen Hermetik findet man viele hebräische (und lateinische) Begriffe, Namensgebungen (von Wesen) und Überlieferungen (Anleitungen, Ritualbeschreibungen, Anrufungstexte) welche in der Ritualmagie von Laien leider auch gern in der Originalsprache vorgetragen werden obwohl keiner den Text versteht und damit die Wirkung nahezu 0 ist. Doch dazu mehr in einem anderen Bereich.

Umgekehrt wurde das Christentum auch von der Magie beeinflusst, da der hohe Klerus nicht selten auch magisch gebildet war. Wer sich in der Ritualmagie auskennt wird beim normalen Gottesdienst von der magischen Symbolik beinah erschlagen, besonders im Zusammenhang mit dem Unwissenden und stümperhaften Umgang der Priester mit selbiger. In der Tat sind Gottesdienste der schwarzen Magie bei weitem näher als der weissen Magie und es verwundert daher nicht, warum die katholische Kirche soviel Leid und Zerstörung über die Menschheit brachte.

 

Das Christentum selbst spaltete sich wiederum in unzählige Unterkategorien, bis heute etwa 10 000. Diese unglaubliche Zahl kommt durch Spaltungen und Spaltungen der Spaltungen zustande. Als Beispiel spaltete sich das katholische Christentum vom Urchristentum ab, und die Franziskaner (welche wiederum eine eigene Glaubensströmung der katholischen Religion haben) spalteten sich von der katholischen Kirche ab. Die wichtigsten Strömungen des Christentumes sind:

Katholisch, Evangelisch, Protestantisch, Anglikanisch, Altrömisch, russisch Orthodox, griechisch Orthodox, Zeugen Jehovas, Mormonen und auch der Satanismus.

 

Die in der Geschichte wichtigste Strömung ist jedoch das katholische Christentum, im übrigen die einzige Hauptströmung die sich für den Papst interessiert (was ebenfalls vielen nicht bekannt ist)

Anhand des katholischen Christentumes will ich auch die Unterschiede zum Urchristentum aufzeigen, da meiner Meinung nach keine Version des Christentums weiter von den Lehren des Jesus von Nazareth entfernt ist, als eben das katholische Christentum. Die Gründe dafür finden sich vor allem im Mittelalter, also von etwa 500 bis 1600 nach Christus. Eine Zeit des Feudalismus, wo der hohe Klerus mit dem hohen Adel verwandt war und die Interessen der Familie wie die eigenen Interessen wichtiger waren als die der Kirche und des Glaubens. Eine Zeit der Korruption in der die Kirche verweltlichte, sich in Politik einmischte und Päpste und Kaiser um die Vorherrschaft stritten.

Die Unterschiede anderer Strömungen zum Urchristentum sind nicht ganz so gravierend, oder im Falle der Zeugen Jehovas, recht gering. Man kann aus den hier noch aufzuzählenden Beispielen ja selbst prüfen, wie weit die anderen Strömungen vom katholischen Glauben und vom Urchristentum abweichen.

 

Bevor ich mich an die gewagteren Dinge heranmache, will ich mit den Dingen beginnen, die als Fakt bezeichnet werden können da sie eindeutig beweisbar sind. Das Problem an den Beweisen ist einerseits, dass manche Beweise noch nicht gefunden sein können (wie es lange mit den Schriftrollen vom Toten Meer war) vernichtet wurden (Brände, Inquisition, Verfolung etc) oder gar gefälscht wurden (vor allem Besitzurkunden)

Doch zu den Fakten:

 

1. Nächstenliebe & Gleichheit: Jesus war ein Jude und ein Rabbi. Als solcher musste Jesus verheiratet sein. Im 20. Jahrhundert wurde auch ein Grab entdeckt, das mit über 99,99% Wahrscheinlichkeit das von der Familie Jesu ist. Ich will nicht die ganze Dokumentation und Belege wiedergeben daher nur das Wichtigste.

Im Grab waren Knochentruhen, die übliche Bestattungsweise für verfallene Leichen. In die grossen Gräber kamen meist nur frische Leichnahme bis die Gräber anderweitig verkauft / vermietet wurden.

In der Grabkammer, die sich in Jerusalem befand, waren viele Truhen mit Gebeinen die mithilfe von DSA Tests als eine Familie bestätigt werden konnten. Die Namen taten ihr übriges. Man fand eine Maria, Frau des Josef , die genetisch nicht mit selbigem verwandt war. Einen Josef, der, wie Maria mit den nächsten Skelettresten verwandt war - ein Jeshua, Sohn des Josef, all dessen Geschwister (auch dass  Jesus Geschwister hatte ist vielen unbekannt) und eine Maria - Frau des Jesus, sowie 3 Kinder mit dem Nachnamen "- Sohn / Tochter des Jesus"

Man darf also annehmen, dass Jesus mit Maria von Magdalena verheiratet war und mit ihr 3 Kinder hatte, da Maria mit Jesus genetisch nicht ident war, aber in seinem Familiengrab beigesetzt und sie mit den Kindern genetisch verwandt war.

Das, und die Tatsache, dass Jesus sprach "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" sowie der, dass er zwischen Menschen keinen Unterschied machte (er also Frauen, Männer, Könige und Verbrecher gleich behandelte) lässt darauf schliessen, dass die katholische Kirche die Lehre der Nächstenliebe falsch verstanden hat. Anders kann ich mir die Diskriminierung der Frauen, der Unadligen, anderer Rassen, Religionen, die Inquisition und die Kreuzzüge jedenfalls nicht erklären, die dem Gebot der Nächstenliebe nach ja nie hätten stattfinden dürfen. Jesus sagte auch laut Bibel nie "Liebe nur Christen / Männer / Adlige wie dich selbst"

Es ist jedenfalls erschreckend wenn man sich ansieht, dass die Religion die sich auf den Gott der Liebe und den Propheten der Nächstenliebe beruft, Kreuzzüge veranstaltete welche die terroristischen Akte fanatischer Islamisten direkt wie Kinderspielereien aussehen lassen.

(Ganze Städte ausradiert, Menschen gefoltert, grausam hingerichtet, vergewaltigt (auch Kinder) Menschenfleisch gegessen und vieles mehr.)

 

2. Besitz: Jesus hat laut Bibel einst in einem Tempel die Priester aus selbigem vertrieben weil sie sich am Volk bereicherten indem sie die Tempeldienste mit Geld bezahlen liessen und Opfervieh verkauften. Er hatte also offensichtlich ein Problem damit, dass der Klerus Geld vom Volk nimmt und bekam dafür auch die meisten seiner Feinde innerhalb des Volkes der Juden, da die Geistlichkeit auch damals mit der Politik verbandelt war. In der heutigen Zeit nennt man es zwar nicht mehr Kirchenzehnt sondern Kirchensteuer, der Effekt ist aber der selbige. Wie diverse freikirchliche Gemeinden und die Zeugen Jehovas beweisen, kann man eine Gemeinde, ja eine weltweite Organisation auch ganz ohne Steuern, nur auf Spendenbasis errichten und erhalten. Dann trägt die Geistlichkeit eben schlichtere Kleidung als Seide, Gold und Silber und die Altäre sind nicht mit Gold und teurem Beiwerk und Statuen verziert sondern etwas schlichter. Das mag dem Ritualmagier ein Dorn im Auge sein, aber den Zweck erfüllt es allemal, wenn nicht gar besser, da man sich bewusst auf den Gottesdienst konzentrieren müsste und nicht mit den Augen an der Pracht herumschweifen und sich ablenken könnte.

In der Tat gibt es keine Firma mit grösserem Vermögen als die katholische Kirche, die meines Wissens auch Microsoft in den Schatten stellt.

Angefangen hat es mit der Gründung des Vatikanstaates und erreichte seinen Höhepunkt, als der führende Klerus verpflichtenderweise aus dem Hochadel stammte und damit selbstverständlich weltliche Interessen vertrat. Nicht selten waren Operationen der Kirche mit Familienstreitigkeiten gleichzusetzen indem der erblich benachteiligte (und ins Kloster geschickte) kleine Bruder, ein Erzbischof, dem erstgeborenen Herzog neidete.

 

3. Germanische Einflüsse:

im Rahmen der Missionierung der Germanen mussten die Christen sich einiges einfallen lassen. Die Kelten und Germanen insbesondere, waren in Glaubensdingen sehr stur und schwer zu überzeugen, und die militärische Gewalt dazu fehlte (in den Anfängen)

Schön die Römer hatten sich die Zähne an den Germanen ausgebissen und den christlichen Missionaren ging es nicht anders, also erfand man eine List, die schwerwiegende Folgen für das Christentum bedeuten sollte. So wie die Germanen nach den gescheiterten Eroberungsversuchen der Römer das römische Reich eroberten, hat die germanische Religion das Christentum nach den gescheiterten Bekehrungsversuchen zwar nicht ausradiert aber maßgeblich beeinflusst.

Dafür gibt es viele Beispiele. Ich beginne mit den Feiertagen:

Ostern - das wohl wichtigste Fest für den aufrichtigen Christen neben Weihnachten. Ostern ist jedoch ein germanischer Brauch. An Ostern feierten die Germanen ein Fest zu ehren der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara, auf dass die Erde für die kommende Saat gut sein würde (und damit die spätere Ernte) Sie versteckten gelbe Eier um sie zu ehren und rote Eier für Thor, um ihn um Schutz vor Unwettern zu bitten. Das heilige Tier der Ostara war im übrigen der Hase. Nun haben wir Ostereier, Ostern (Name) Hasen und auch die Zweige hatten ursprünglich andere Verwendung und Bedeutung. Nun, was hat das alles mit Jesus zu tun? Richtig, nichts. Aber "zufällig" soll seine Kreuzigung ausgerechnet an den heiligen Tagen der Germanen gewesen sein, obwohl es meines Wissens nach keine historische Aufzeichnung gibt die das belegen würde und selbst wenn, sie im Mittelalter noch unbekannt gewesen sein dürfte. Dem Wetter und geschehen der Kreuzigungsszene nach ist es zwar nicht auszuschlissen, aber wahrscheinlicher, dass die Kreuzigung im Herbst stattfand als an Ostern.

Weihnachten - das grösste und meist gefeierte Fest der Christenheit. Ein germanisches Fest. Wenn wir die Bibel ernst nehmen, dann wurde Jesus vermutlich im späten Frühling oder Sommer geboren und nicht mitten im Winter. Selbst in Israel gibt es Schnee, und selbst in Israel ist im Winter kein Bauer mit seinen Schafen unterwegs und keine Frau würde bei dieser Kälte einer Winternacht ein lebendes Kind gebären (im Freien) Aber wiedermal "zufällig" wurde Jesus, laut Kirche, an genau dem Tag geboren, an dem die Germanen ihr heiligstes Fest feierten, an dem auch häufig Priesterweihen durchgeführt wurden (woher der Name WEIH Nacht kommen könnte) An diesem Fest verteilten die Germanen unter den Stämmen Geschenke, um einander wieder auszusöhnen und es war einer der wenigen Tage der Germanen, an denen nicht gekämpft (auch nicht geprügelt) werden durfte. An jenem Tag wurde auch Baldr geehrt und mit ihm Thor, damit sie helfen die Frostriesen zu vertreiben, auf dass der Frühling wiederkehre. Also haben wir einen Feiertag mitten im Winter, an dem Friede herrscht und Geschenke verteilt werden - ein germanischer Brauch, von Christen übernommen.

Es gibt noch kleinere Beispiele aber ich belasse es bei diesen beiden, was Feiertage betrifft.

Der berühmte Weihnachtsmann war im übrigen eine Erfindung von Coca Cola, auch wenn der heilige St. Nikolaus wirklich gelebt hat, aber ein ganz anderes Äusseres und eine andere Geschichte hatte.

Das christliche Ideal lautet "Nächstenliebe" - nicht Selbstkasteiung, nicht Krieg, nicht ehrenhaftes kämpfen und sterben. Das sind germanische Sitten welche die Kirche und das Rittertum übernommen hat.

Die Vorstellung von Paradies und Hölle kann man zwar nicht den Germanen zuordnen, aber die Namensgebung selbiger (ausgenommen Latein) Die germanische Hölle hiess "Hel" - im englischen nennt man Hölle "hell" und im Deutschen eben "Hölle"

Auch germanische Symbole fanden einlass ins christliche Denken. So der Mistelzweig, der Osterhase, die Ostereier und dergleichen. Runen findet man seit dem das Christentum auf die Germanen losgelassen wurde auch im Militär als Rangabzeichen und früher auch auf Schwertern von christlichen Rittern, und auch manche Kirche hatte (und hat noch) Runen in den Wänden oder am Portal eingekerbt.

 

4. Die Bibel: Wurde im Lauf der Christenheit 2 mal gross überarbeitet, das erste mal beim Konzil zu Konstanz. Dort einigte man sich auf eine "Standard" Fassung der Bibel die weltweit alle Christen haben sollten.

An und für sich eine gute Idee. Jedoch hat man nicht alle bekannten Evangelien und Briefe mit in die Bibel aufgenommen sondern sehr viele gestrichen. Die Bibel wurde dadurch also nicht erweitert sondern zurechtgestutzt. Die in der Bibel verbliebenen 4 Evangelien stammen obendrein auch noch von Menschen die erst nach Jesu Tod geboren wurden (oder Babys waren) und Jesus selbst nie gekannt haben und obendrein noch voneinander abschrieben. Man darf jedoch annehmen, dass Petrus und andere Jünger ebenfalls Evangelien geschrieben hatten, die im Lauf der Zeit wohl verloren gegangen sind oder mit Absicht versteckt gehalten werden. Auch ist anzunehmen dass Maria von Magdalena und vielleicht Jesus selbst über Jesu Lehren und Leben geschrieben hatten. Schon in der Zeit des Konzils war es den religiösen Führern aber nicht daran gelegen, Jesu Lehren zu wahren, sondern das Volk zu beherrschen. In Rom war das Christentum ja nicht aus aufrichtigem Glauben des Kaisers heraus Staatsreligion geworden, sondern weil dieser eine Revolte befürchtete die er sich nicht leisten konnte. Kurzerhand wurde aus reiner Machtgier das Christentum zur Staatsreligion und musste sich natürlich für die Beherrschung des Volkes eignen und so wurde daran herumgebastelt. Nicht von echten Vertrauten der Materie sondern von Politikern.

Abgesehen davon wurden die Bibeltexte aus zahlreichen Sprachen übersetzt. Von aramäischen Texten ins griechische, von dort in Latein und von dort wiederum in viele andere Sprachen. Wer sich mit dem Übersetzen von Texten ein wenig auskennt weiss nur zu gut, wie leicht aufgrund von grammatikalischen und Vokabularen Unterschieden der Sprache ein ganz anderer Sinn in der Übersetzung herauskommt, als er in der Urfassung gemeint ist.

Beispielsweise gibt es für das englische Wort Mind, im Deutschen rund 60 völlig korrekte Übersetzungsmöglichkeiten, die den Sinn des Wortes Mind mitunter aber inkorrekt wiedergeben oder gar verfälschen. Und dererlei Wörter gibt es in der englischen und auch in anderen Sprachen viele.

Im Lateinunterricht kann auch manch einer die Worte richtig übersetzen aber aufgrund der grammatikalischen Probleme einen sinnfreien Satz herausbekommen. Die Bibel wurde wie gesagt mehrfach übersetzt und wir dürfen annehmen, dass die damaligen Übersetzer nicht so gut geschult waren wie die heutigen und es oft in der Absicht des Übersetzers lag, SEINE Deutung des gelesenen wiederzugeben, nicht den genauen Wortlaut, zumal aus stilistischen Gründen ebenfalls vieles verändert wurde. Dadurch, und die späteren Überarbeitungen und Änderungen der Bibel durch viele Personen in vielen Jahrhunderten ist mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass die heutige Bibel eine andere Lehre wiedergibt als die ursprünglich von den Jüngern geschriebene, denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail, Details wie eine Bedeutung aus über 60 für ein Wort herauszufiltern.

Ungeachtet dessen sind Kleriker davon überzeugt, dass alle Änderungen und Übersetzungsfehler an und in der Bibel "von Gott inspiriert" waren und es daher alles seine Richtigkeit hat.

Auf der anderen Seite steht der Staat ja auch voll hinter teilweise völlig unsinnigen und veralteten Gesetzen wie etwa dem Gesetz in Amerika, dass eine unverheiratete Frau an einem Sonntag Nachmittag nicht ohne männliche Begleitung Fallschirmspringen darf.

Wie dem auch sei, die Erkenntnis ist, dass die Bibel vielfach gedeutet werden kann, gedeutet wurde und vermutlich von dem, wie Jesus sie gedeutet hatte, weit entfernt ist.

 

5. Papst und Klerus:

Wenn Jesus von Nazareth etwas im Judentum grundlegend verändern wollte, dann war es der Klerus. Jesus war ein liebender Lehrer, kein strenger Richter. Er lehrte Gleichheit aller vor Gott, dass Priester eben nicht über den Menschen stehen. Er wollte, dass der Priesterstand sich um die Menschen kümmert und nicht um sich selbst - und dass er sich aus der Politik und Wirtschaft heraus hält.

Doch sowie das Christentum eine organisierte Kirche wurde (als es Staatsreligion des römischen Reiches wurde) bekam es eine Rangordnung die das Militär alt aussehen lässt.

Jesus lehrte, dass alle Menschen Gottes Kinder seien und damit gleich gestellt. Nun gab es plötzlich einen Stellvertreter Gottes auf Erden (offiziell nur Petrus, aber die Päpste verhielten sich gern anders) und einen organisierten, klar hierarchisch geordneten Klerus der Vorschriften machte und der Bevölkerung die lästige Tätigkeit selbst zu denken abnahm. (Heute machen das Fernsehen und Zeitungen)

 

6. Zölibat

Jesus war Jude, für Juden war Kinder hinterlassen sehr wichtig. Rabbiner mussten es zumindest versuchen (verheiratet sein) wie ja auch all die Propheten (inklusive Jesus) verheiratet waren und Kinder hatten. Abraham, David, Moses und eben Jesus, der in der jüdischen Version seines Lebens durchaus eine Frau hatte (er war Rabbi und damit verpflichtend verheiratet)

Die katholische Kirche führte jedoch das Zölibat ein, als das Land des Königs nicht nur verliehen (Lehen) wurde, sondern auch weitervererbt werden konnte. Der Kaiser wollte sein Land nicht an die Kirche verlieren, also zwang er dem Papst auf, das Zölibat einzuführen damit die Kirchenmänner ihr Land nicht weitervererben konnten und es somit weltlicher Besitz blieb und nicht klerikaler Besitz wurde.

 

Die gewagteren Theorien:

 

1. Jesus als König der Juden: Sie kennen sicherlich die Inschrift INRI "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum" (Jesus von Nazarethm König der Juden) Mancher denkt es sei ein sarkastischer Witz gewesen, doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass Josef und Maria beide die Erben eines jüdischen Stammes waren, sozusagen ein König und eine Königin und Jesus, als Kind der beiden, die Stämme vereinte und zurecht als König der Juden bezeichnet werden konnte. Als solcher war er eine enorme politische Bedrohung für die Römer, da er die Juden leicht zum Aufstand hätte bewegen können. Das würde auch das Interesse Roms an seinem Tod erklären und besonders das des jüdischen Klerus, denen ein König ihrer Machtstellung beraubt hätte. Das würde ein ganz anderes Licht auf Jesus werfen aber seinen enormen Zustrom an Jüngern erklären. Letztlich waren seine Lehren natürlich aus sehr radikal gegen alle anderen jener Zeit gerichtet, was ihm entsprechend viele Feinde einbrachte. Kurz nach Jesu Tod war aber seine Lehre so verdreht, dass wieder die ursprünglichen Zustände herrschten.

 

2. Jesus als Magier: Es gibt kaum berichte über Jesu Kindheit und einer der glaubwürdigsten bestätigt, dass Jesus seine Kindheit und Jugend in Ägypten verbracht hatte, was ja, wenn er wirklich königliches Blut hatte, durchaus üblich gewesen wäre um dort zu lernen.

In Ägypten wiederum hätte er unweigerlich, um zu lernen, in einen Tempel geraten müssen wo er wiederum unweigerlich mit der Hermetik in Berührung gekommen wäre, was, aus magischer Sicht, die Wunder die er wirkte durchaus erklären würde. Denn die Taten Jesu (auf Wasser wandeln, Materie verändern, Tote erwecken, durch Handauflegen heilen) wurden keineswegs nur von Jesus gewirkt. In der Geschichte der Kulturen gab es viele Berichte von Menschen die das gleiche vollbrachten und selbst im 20. Jahrhundert gibt es dokumentierte Berichte von Menschen die das ebenfalls konnten.

Wie das genau geschehen kann gehört in einen anderen Bereich dieser Seite.

 

3. Paulus die falsche Schlange:

Ungewöhnlich genug, dass ein Mensch der Christen leidenschaftlich verfolgt und tötet zu einem Missionar wird. Ungewöhnlicher, dass seine Briefe teilweise den Worten Jesu widersprechen. Logisch dass er, als Agent der Römer eingeschleusst, Gemeinden gründet und das Christentum abschwächt und absichtlich Falschinformation verbreitet. Ich stehe selbst nicht hinter dieser Theorie, da ein mystisches Erlebnis einen Menschen durchaus grundlegend verändern kann, aber es ist Interessant genug um es zu erwähnen da die katholische Kirche sich sehr stark auf die Briefe des Paulus stützt.

 

vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

- David