Die Theorie wie man einen Gegenstand mit einem Zauber belegen kann ist sehr einfach, die Praxis ist da schon bei weitem schwieriger.
Im Grunde lädt man einen Gegenstand mit einer Eigenschaft, mit dem Wunsch diese Eigenschaft zu verstärken. Ein Gegenstand kann mit allen Eigenschaften geladen werden, theoretisch auch mit anderen Wünschen wie, dass er Reichtum anziehen soll, das ist aber mitunter schwieriger zu realisieren und nicht unbedingt ein edles Vorhaben.
Man kann einen Gegenstand auf viele Arten laden.
So kann man magische Symbole auf ihm anbringen, welche das gewünschte Attribut ausdrücken, in einer Schrift die betreffende Eigenschaft benennen, Formeln sprechen, den Gegenstand weihen oder ihn mithilfe von Willens und Imaginationskraft laden, oder mit Bewusstseinsversetzung in den Gegenstand, kabbalistisch, durch Bannung von Wesenheiten oder durch Elementare, ebenso kann man alchemistische und astrologische Umstände berücksichtigen um den Gegenstand effektiver zu machen.
Im Prinzip kann man die Methoden auch kombinieren es ist aber zu beachten, dass man keine Symbole, Formeln oder Schriften benutzt die einem selbst nichts sagen.
Auch sollte man einen Gegenstand wählen, der der gewünschten Eigenschaft entspricht. Es wäre wenig vorteilhaft, wenn sie etwa einen Stein mit der Eigenschaft der Leichtigkeit laden wollen.
Im Prinzip lädt man magische Stäbe (diese symbolisieren Willen und Macht des Magiers) Talismane und Ringe(für alle Zwecke). Aber durchaus auch Schwerter (Sieg, Kraft) oder Gewandung (Schutz).
Nehmen wir als Beispiel einen Talisman, welcher dem Träger Mut und Tatkraft verleihen soll. Wir nehmen an, der Träger ist mit der nordischen Mythologie und ihrer Symbolik vertraut wie auch anderen magischen Systemen.
Nehmen sie ein flaches, Ebenes Stück Metall (für den Zweck wären Eisen oder Stahl geeignet, da es dem Mars entspricht der unter anderem für Mut und Tatkraft steht)
In dieses können sie nun die Rune Thurisaz einritzen, eventuell auch die Runen Tiwaz und Uruz. Alle 3 Runen stehen für verschiedene Aspekte der Kraft, der Tatkraft, Stärke, des Mutes. Wenn "explosionsartige" Ausbrüche unerwünscht sind sollte man Thurisaz weglassen.
Man könnte auch in Runenschrift "Mut" oder "Kraft" einritzen, je nachdem wie aufwendig man das Amulett gestalten will. Ebenso kann man auch andere Mythologien einbauen, sofern man will und der bestimmte Träger sie kennt. Wenn der Träger die Symbolik nicht kennt ist sie zwar dennoch eine Hilfe beim eigentlichen Laden, hat aber direkt keine Auswirkung auf den Träger. So könnte als Grundform auch ein Löwenkopf gewählt werden auf dessen Stirn die Thurisaz Rune eingeritzt ist mit einem Schwert im Maul.
Nun kann man eine kurze Formel, eine Art Mantra formulieren wie etwa "Dieses Amulett verleiht seinem Träger Mut und Kraft" oder "Du verleihst deinem Träger Mut und Kraft" - man fixiere dabei das Amulett mit den Augen. Musik und andere Hilfsmittel sind durchaus praktisch.
Während man die Formel spricht, stellt man sich vor wie das Amulett die Energien von Mut und Kraft in sich aufsaugt, sie annimmt, behält, verstärkt, in sich selbst erzeugt (und daher niemals leer wird) und diese Eigenschaften stark nach aussen abstrahlt, das Amulett also quasi vor Mut und Kraft leuchtet. Die Vorstellung sollte man so fest erzeugen wie es nur geht und die Formel weiter sprechen bis man zu erschöpft ist um fortzufahren. Man kann für noch stärkeren Effekt, sein Bewusstsein ins Amulett verschieben und dort eine "Selbstladung" - als Amulett - vollführen.
Eine einmalige Ladung reicht meistens nicht aus. Wer es genau machen will sollte diese Ladung etwa 500 mal wiederholen, dann überschreitet man auch bei manchen nicht so erfolgreichen Ladungen die Anzahl der nötigen Ladungen damit das Amulett auch stofflich wirken kann (was bei dem Zweck zur Stärkung des Mutes gar nicht nötig wäre) dennoch je öfter geladen, umso wirksamer - im Prinzip.
Wichtig ist, dass man von der Wirksamkeit felsenfest überzeugt ist.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten einen Talisman zu Laden, diese findet man in Bardons 1. Werk "Der Weg zum wahren Adepten"
Der Stab sollte idealerweise nicht einmal aus Holz sein. Metallstäbe halten länger und wirken besser, wobei man aufpassen muss welches Metall man nimmt.
Generell leitet ein Stab magische Energie - die ist der Elektrischen nicht unähnlich also alles was Strom gut leitet leitet auch magische Energie.
Daher ist Buchenholz nicht empfehlenswert, Weide und Holunder sind ideal. Der Stab muss entrindet sein und gut in der Hand liegen, dann kann man ihn aushöhlen und gegen Korresion lackieren. Das
innere füllt man mit einem Kondensator - wegen der Verwitterungsgefahr einen festen etwa pulverisierten Bernstein odedr Bergkristall.
Bei Metallstäben nimmt man generell Kupfer für Wirkungen des elektrischen Fluides und Magnetstahl bei magnetischem Fluid.
Die Rohre kann man auch füllen - elektrisches Fluid Bernstein, magnetisches Berkristall.
Ein Stab aus Gold wirkt für beide Seiten recht gut
Ebenso kann man einen Stab halb halb machen ist halt mehr aufwand und in der Mitte muss eine Trennschicht sein, ideal aus Eisen.
Oder man macht den Stab aus Electrum Magicum, das wäre der perfekte Stab wenn man mit allen Sphären arbeiten will. Electrum Magicum ist ein Metallgemisch (gleiche Teile von allem) aus den
sphärischen Metallen:
Silber für den Mond, Messing für den Merkur, Kupfer für die Venus, Gold für die Sonne, Eisen für den Mars, Zinn für Jupiter, Blei für Saturn, Wolfram für Uranus, Aluminium für Neptun und Titan
für Pluto.
Wer einen Stab für eine bestimmte Sphäre und deren Energien und Wesen will kann für jede Sphäre einen Stab machen aus dem metall der Sphäre evtl gefüllt mit dem pulverisierten Edelstein der
Sphäre was aber teuer wird - Sonne wäre dann ein Goldstab gefüllt mit Diamantstaub.
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

