Gesunde und bewusste Ernährung ist für die Entwicklung sehr wichtig. Seit ältesten Zeiten kennen die Menschen spezielle Diäten um Krankheit zu kurieren und vorzubeugen. Seit kurzem haben wir auch die wissenschaftlichen Bestätigungen. Die bewusste Ernährung kann den Ausbruch der allermeisten Krankheiten verhindern und hilft bei der Genesung.
Was ist nun eine gesunde Ernährung?
Das ist ein heikles Thema, und die Ernährungswissenschafter bringen jährlich eine ganz neure Theorie raus deswegen halte ich mich lieber an die Weisheiten alter Tage.
Vegetarismus ist nicht nötig und mitunter schwer umzusetzen. Der Mensch ist ein "Allesfresser" - das bedeutet aber nicht, das man jeden Mist fressen muss. Aber im Gegensatz zu vielen Tieren können wir das tun ohne gleich zu sterben, gesund ist es dennoch nicht unbedingt.
Fakt ist, in der westlichen Welt essen wir 1. zuviel und 2. das falsche Fleisch. Fleisch an und für sich ist eine sehr gute Quelle für Eisen und Eiweiss, 2 sehr wichtige Stoffe die über pflanzliche Nahrung nur sehr schwer zu bekommen sind.
Ein weiteres Problem ist, dass man in der westlichen Welt nicht mehr von "gesundem" Obst und Gemüse sprechen kann. Die Böden sind durch Überbewirtschaftung derart Nährstoffarm, dass die daraus wachsenden Pflanzen meist den Nährstoffgehalt eines Gummibärchens haben und in "Nimm 2" Bonbons mehr Vitamine enthalten sind als in einem Apfel. Darüber hinaus werden die meisten Pflanzen auch noch mit Giften vollgepumpt damit sie optisch schön aussehen. Effekt ist, dass Obst und Gemüse aus dem Supermarkt meistens gesundheitsschädlicher ist als eine Ernährung die zu 100% aus Süssigkeiten besteht.
Doch es ist durchaus möglich sich gesund zu ernähren, wenn man nicht alles daran setzt sich billig zu ernähren - die Nahrung ist das woraus ihr Körper besteht. Wenn sie nur das billigste essen, wundern sie sich nicht wenn ihr Körper auch nur seine absoluten Grundfunktionen erfüllt und Extras wie Gesundheit vernachlässigt.
Einige Grundsätze zur gesunden Ernährung:
1. Kein rotes Fleisch. Alle Fleischsorten die schwer im Magen liegen (Rind, Wild) belasten den Körper und beginnen während der Verdauung zu verwesen und die dadurch entstehenden Gifte nehmen wir auf. Würden sie eine verwesende Kuh essen? Nein? Warum tun sie es dann? (Steaks, Burger...)
2. Kein Schweinefleisch. Es hat nicht nur ethische oder religiöse Gründe warum Muslime kein Schwein essen. Schweinefleisch ist für unseren Körper zwar leichter verdaulich als Rind, belastet die Verdauung allerdings recht stark und kann viele Krankheiten einschleusen.
3. Mehr Fisch und Geflügel. Wenn Fleisch, dann leichtverdauliches mit geringem Fettanteil. Ideal Pute und Fisch. Dieses Fleisch ist sehr leicht verdaulich, hat kaum Fett und belastet den Körper kaum (vom Bleigehalt mancher Fische mal abgesehen)
4. Ausgewogene Ernährung: Viele Vegetarier haben das Problem, dass sie nicht ausgewogen Essen. Das Ergebnis sind Eiweiss und Eisenmangel, was zu einem dauerhaften Erschöpfungsgefühl, blasser Haut und Muskelschwund führt sowie auch das Hirn schädigt (besonders wenn man viel geistig arbeitet da geistige Arbeit mehr Eiweiss verbraucht als körperliche Arbeit)
Wer sich vegetarisch ernähren möchte um seinen Körper von Schlacken und Giften zu befreien kann das für einen gewissen Zeitraum sehr gut tun. Der Mensch braucht nur wenig Fleisch. Gänzlich darauf zu verzichten ist möglich, dann muss man aber mit Eisentabletten oder evtl. sogar Eiweisspulver nachhelfen, denn die benötigte Eisenmenge aus grünem Gemüse (Salate) zu beziehen oder Eiweiss durch Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen) ist sehr schwierig und kostspielig zumal einige Eiweissreiche Früchte wie Nüsse gleichzeitig viel Fett und dazu Blausäure enthalten und das ist alles andere als gesund. Wichtig ist auch gemischte Nahrung - Obst - viele Sorten nicht nur 2 oder 3, ebenso beim Gemüse und natürlich Vollkornbrot. Das ganze erfordert ein gewisses organisatorisches Talent da man Speiseplan, Einkaufsliste und dergleichen planen und durchsetzen muss und das ganze zeitaufwendiger werden kann als der klassische "Westmensch" für seine Nahrungsaufnahme verwenden möchte.
5. Kein Alkohol, kein Rauchen, keine Drogen.
Das gehört zwar nicht wirklich zur "Ernährung" wird aber durchaus in vielen Fällen täglich oder zumindest regelmässig zu sich genommen. Warum diese Substanzen schädlich sind kann jeder Arzt zur genüge Beantworten und es gibt genug gute Seiten darüber im Netz.
6. Essen mit Maß und nicht in Massen. Die Menge macht das Gift, sagt der Apotheker. Und durchaus sind viele giftige Substanzen in sehr geringen Mengen unbedenklich oder sogar gesundheitsförderlich.
Salz in geringen Mengen ist für die Gesundheit wichtig, in grösseren Mengen ist es aber gesundheitsschädlich bis tödlich. Selbiges gilt für Vitamine, die in zu grossen Mengen genossen, die Niere stark belasten.
Im Westen müssen wir uns aber keine Gedanken über zu viele Vitamine machen sondern um zu wenige und das ist ebenso sehr schädlich. Gerade Männer essen gerne "bis alles Leer ist" und gerade Männer bekommen gern mit Übergewicht verbundene Krankheiten.
Essen sie, geniessen sie aber futtern sie nicht alleine ein Menü für 4 Personen. In der Tat brauchen wir weit weniger um "satt" zu sein als wir denken. Das was im Westen viele als "Sättigungsgefühl" kennen ist ein Warnzeichen von überfressen sein. Satt heisst, kein Hunger mehr im Bauch (gar kein Gefühl im Bauch) und nicht bis zum platzen voll zu sein. Wenn der Magen auf sich Aufmerksam macht drückt das eine Warnung aus. Das Optimum heisst - kein Signal. Ihr Gehirn spüren sie vermutlich auch nicht, solange es optimal funktioniert. Wenn sie es in Form von Kopfschmerz spüren ist das eine Warnung und kein Lob.
7. Viel trinken. Die Faustregel der Wissenschaft ist 1 Liter / 25 Kilo Körpergewicht. Aber wer trinkt schon 3 - 4 Liter am Tag oder mehr? Zumal ein zu starkes Ausscheidungsbedürfnis auch wieder krankhaft ist.
Das Optimum ist 2 - 3 Liter reines Wasser am Tag. Das genügt dem Körper um gut zu funktionieren. Generell: Ist ihr Urin klar, trinken sie genug. Rennen sie alle 5 Minuten aufs Klo ist es zu viel. Ist der Urin gelb, trinken sie zu wenig. Trinken entgiftet den Körper und entlastet die Niere, verhindert Einlagerungen im Gewebe und verhindert eine ganze Menge an beschwerden.
8. WASSER trinken. Wer 3 Liter Limonade am Tag trinkt wird recht schnell gesundheitliche Probleme bekommen. Ebensolches gilt für Kaffee.
Limonaden und Kaffee sind sehr beliebte Getränke, die in sehr geringen Mengen auch gesundheitlich fördernd sind (Cola war ursprünglich eine Medizin) Aber der viele Zucker, die beigesetzten Säuren (Phosphor oder Säuren in der Kaffeebohne) sind gesundheitlich sehr bedenklich und können vielerlei Krankheiten auslösen. Angefangen bei Diabetes und einfachen Übersäuerungserscheinungen bis hin zu Geschwüren und tödlichen Blutgefässschädigungen. Koffein ist ein NERVENGIFT (welches die Übertragung von "Müdigkeitsgefühlen" unterdrückt. Aber er macht nicht wirklich wach. Wasser hingegen ist sehr gesund und, je nachdem woher es kommt und sehr gut verdaulich. Das Problem ist, dass Leitungswasser in den meisten Gegenden sehr stark kalkhaltig ist (Gefässverschluss) oder sehr viele Bakterien enthält (Italien, China, Indien...) und nicht jeder hat Lust das Wasser vor dem Verzehr abzukochen. Stilles Mineralswasser ist sehr gut, es enthält keine Säuren (Kohlensäure) ist meist nicht bestrahlt (Röntgen) es wird von Bakterien gereinigt, entkalkt und bekommt überdies Mineralien zugesetzt.
9. Bewusstes Essen und Trinken:
Man mache es sich zur Gewohnheit beim Verzehr von Speisen und Getränken nichts anderes zu tun - also nicht fernsehen oder lesen dabei auch keine Gespräche bei Tisch. Stattdessen stelle man sich vor, dass die Nahrung Gesundheit, Glück, Willenskraft oder welche Eigenschaft sie auch immer an sich verbessern wollen, beinhaltet und sie mit der Nahrung eben diese Eigenschaften in sich aufnehmen.
Ebenso verfahre man beim Trinken. Auf diese Weise kann man die Attribute die man erlangen möchte relativ einfach erreichen, sofern man konsequent ist und dieses "Ritual" oder "Tischgebet" solange fortführt bis die Eigenschaft erreicht ist. Man kann dazu das Essen mit dem Blick fixieren und beten oder andere Verfahren zum Laden des Essens anwenden.
Man kaue auch sehr gut, denn ein Teil der Verdauung geschieht im Mund und gut gekaute Nahrung kann vom Körper wesentlich besser verwertet werden. Ausserdem verhindert das bewusste Essen Völlerei und unbedachtes Naschen.
Auch kann man mehrmals täglich bewusstes Atmen üben.
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

