Es gibt sehr viele Möglichkeiten bewusst spirituell zu Leben, man muss nicht alle davon umsetzen aber es ist doch von Vorteil sich mehrere Dinge anzugewöhnen. Denn Gewohnheit führt dazu, dass man direkt dazu gedrängt wird etwas zu tun und das Ändern von Gewohnheiten ist ein grosses Hindernis. Wer gewohnt ist, nach dem Aufstehen zu rauchen wird das rauchen viel schwieriger Aufgeben können als jemand, der unregelmässig raucht. Ebensolches gilt auch für andere Gewohnheiten. Genau dieses System kann man aber auch zum Vorteil nutzen. Wer sich eine gewisse Tätigkeit zu einer gewissen Uhrzeit angewöhnt, wird sie dauernd um diese Uhrzeit tun und so ganz ohne Ärger und Qual etwas gutes für sich tun. Daher einige Beispiele:
Gesunde Schlafphase:
Etwas, das für die meisten westlichen Menschen schwer umsetzbar ist, sei es wegen Schichtarbeit oder weil man aufgrund seines gesellschaftlichen Umfeldes nicht "aus der Reihe" tanzen kann ohne es zu verlieren. Prinzipiell gibt es jedoch eine ganz natürliche Schlafphase und die lautet, wenn die letzten Sonnenstrahlen verschwinden schlafen gehen und mit den ersten Strahlen aufstehen. Im Winter ist das in Europa kaum möglich da man dann fast nur noch schlafen würde. Daher ist es empfehlenswerter die "traditionelle" Uhrzeit einzuhalten welche viele religiöse oder magische Bünde einhalten. Die Zeit zum Aufstehen ist 4 Uhr morgens. Die Zeit zum Schlafen gehen gegen 22 Uhr. Wer mehr Schlaf braucht kann auch um 20 Uhr ins Bett.
Um 4 Uhr morgens aufstehen bietet aber viele Möglichkeiten. Erstens hat vermutlich niemand um 4 Uhr morgens die Ausrede "keine Zeit" - egal wofür. Wer so früh aufsteht hat gleich eine Menge Zeit die er sinnvoll nutzen kann. Zum Beispiel:
gesunde Körperpflege:
Duschen, Zähneputzen und ein wenig Duftspray sind für die meisten Selbstverständlich. Aber es geht gesünder. Zuerst den ganzen Körper mit einer weichen Bürste abbürsten bis die haut schwach rot wird - das steigert die Tätigkeit der Poren und entlastet die Nieren. Anschliessend kalt duschen. Und ich meine kalt. Wer sich sehr gründlich Duschen will und dafür länger als 3 Minuten braucht, kann zuerst warm duschen und dann kalt nach. Solange sie kein Kreislaufproblem haben oder schon über 60 sind, tut diese kalte "Abschreckung" des Körpers sehr gut. Sie vertreibt Müdigkeit, macht geistig rege und stärkt das Immunsystem. Danach gut mit einem rauen Frottiertuch abtrocknen - dann Mundhygiene und anderes wie gewohnt.
Morgensport:
Etwas Sport am Morgen belebt, kräftigt und regt den Körper an. Man fühlt sich den ganzen Tag hindurch fitter wenn man morgens ein wenig Sport macht (kein Workout nachdem man völlig fertig ist). Ein paar Liegestütze, etwas joggen...oder am besten einfach etwas Gymnastik oder Yogaübungen für den Körper. Dadurch trainiert man gefährdete Muskelpartien (Nacken, Schulter, unterer Rücken) wird gelenkiger (dehnt die Muskeln) und vermeidet einige Schäden welche sonst der Physiotherapeut richten müsste. Zudem entspannt es und man fühlt sich wohler.
Meditation:
Für viele Menschen ist der frühe Morgen, für manche die Zeit vor dem zu Bett gehen die Ideale Zeit für Meditationen. Eine Zeit in der man sich gut konzentrieren kann, entspannt ist und der Alltag sich nicht reinmischt - solche Zeiten sind auch sehr gut geeignet für rituelle und andere geistige Arbeiten.
Meditationen am morgen geben eine gewisse innere Ruhe und Gelassenheit für den Tag, erleichtern das Aufrecht erhalten des bewussten Seins und beugen Stress vor. Meditationen am Abend entspannen, lassen den Stress und die Sorgen des Alltags verstummen und bereiten auf eine gut gestimmte Nachtruhe vor die im übrigen sehr wichtig für die Erholung ist - wer mit Gedanken an Sorgen und Problemen einschläft wird schlecht träumen, unruhig schlafen und am nächsten Tag unausgeruht und reizbar sein. Wer dagegen mit guten Gedanken einschläft träumt gut, erholt sich sehr gut und ist fit für den nächsten Tag.
Bewusst durch den Tag gehen:
Vollführen sie jede noch so kleine Handlung mit vollem Bewusstsein wie eine Übung. Achten sie genau darauf was sie tun und wie sie es tun. Wie gesagt, wenn sie, ähnlich wie in Japan, jede noch so kleine Handlung perfekt auszuführen versuchen werden sie nicht nur einen viel wacheren Geist, schnellere Reflexe und ein besseres Gedächtnis ernten, sondern auch spirituellen Fortschritt und tun etwas für ihre Gesundheit - denn wer jeden Handgriff bewusst ausführt macht kaum Fehler und hat keine Unfälle.
Optimistisch denken:
Wer immer an das Gute denkt wird es zwangsweise auch in sein Leben ziehen und das nicht Erwünschte wird immer weniger werden, man beginnt sich mehr über sein Leben zu freuen und zufriedener und ausgeglichener zu werden. Ausserdem bringt ein solches Denken auch mehr Erfolg im Leben und in der Magie
vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit
- David

