Aus den Selben Gründen wie bei den Ritualen, befindet sich der Bereich Meditationen hier und nicht unter Magie.

 

Eine Meditation ist eine rein geistige Übung. Es ist jedoch erwiesen dass diese rein geistige Übung auch direkten Einfluss auf seelische und auch körperliche Eigenschaften haben. Es gab in der Tat Menschen die sich von Krankheiten, auch Krebs, gesund meditiert haben. Menschen die verkümmerte Gliedmaßen meditativ zum wachsen und gesunden anregten und ähnliches. Im Orient sind zum Feuerlauf keine Hilfsmittel oder Tricks nötig (auch wenn die meisten so genannten Gurus auf Tricks zurückgreifen) und in Tibet findet man des Öfteren nackte Mönche die im Schnee sitzen und den Schnee - allein durch die Meditation - Meter, sogar Kilometerweit um sich herum zum schmelzen bringen.

 

Jedoch sollte man als Anfänger nicht gleich derartige Wunderwirkungen erhoffen. Um eine derart starke Imagination zu erreichen, dass das Gedachte sich auch Grobstofflich manifestiert ist Jahre, wenn nicht Jahrzehntelange Übung nötig. Auf alle Fälle eine starke Glaubens,, Vorstellungs und Konzentrationskraft.

 

Ungeachtet dessen kann aber auch ein materiell eingestellter Anfänger mit Meditationen sehr effektiv auf sein Wohlbefinden und seine innere Ruhe einwirken und sehr erholsame "Reisen" machen. Mittlerweile wird das auch in der Psychotherapie gerne angewandt.

 

In diesem Bereich will ich Übungen für die genannten Eigenschaften vorstellen sowie einige sehr schöne Meditationen zum geniessen oder lernen.

 

Generell sollte bei einer Meditation jeder Störfaktor beseitigt werden, da ein heraus reissen aus der Meditation nicht nur unangenehm sondern auch gesundheitsschädlich sein kann bis zum Herzinfarkt.

Daher - schalten sie ihr Handy ab, ziehen sie den Stecker vom Telefon heraus, schalten sie die Klingel des Hauses ab, erklären sie Leuten die sie oft besuchen können dass sie ungestört sein möchten...was immer nötig ist damit sie möglichst ungestört sind. Es empfiehlt sich auch den Raum zu verdunkeln oder nur mit Kerzenlicht zu erhellen. Musik ist meist nicht ratsam, es sei denn es treten Störgeräusche auf die man nicht verhindern kann (Strassenlärm etc) dann sollte man eine sehr ruhige entspannende Musik wählen die sich nicht in die Gedanken drängt.

 

Des weiteren sollten die Meditationen im sitzen ausgeführt werden - gerader Rücken, "Pharaositz". Es ist zwar nicht schädlich aber doch Ziel verfehlend wenn man bei der Meditation einschläft.

 

Der Pharaositz sieht so aus: Haltung Bild 2

 

Sie setzen sich in einen Stuhl ohne die Lehne zu berühren. Der Rücken ist gerade. Ihre Knie stellen sie zusammen, die Hände liegen auf den Oberschenkeln auf. Die Fersen berühren sich leicht, die Knie bilden zu den Fersen einen 90 Grad Winkel.

Am Anfang ist die Haltung eher anstrengend als entspannend, aber wer fleissig übt wird bald merken, dass diese Haltung sehr bequem ist und die Konzentration fördert. Wer die Beine am Anfang nicht zusammenhalten kann, kann sie auch mit einem Gürtel oder Seil zusammenbinden.

 

vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

- David