Bewusstsein:
Übungen für das Bewusstsein haben mit Bewusstseinserweiterung zu tun – wir sind uns normalerweise gerade so unserer Sinne bewusst – aber nur einzeln. Viele bekommen es gerade so hin einen Film zu sehen und den Ton zu hören. Aber schmecken sie wirklich die Cola oder spüren sie das Popcorn im Mund oder riechen die Luft? Vermutlich nicht. Versuchen sie also mal in einer Meditation oder im Alltag wenn sie etwas Ruhe haben bewusst ihre Umgebung wahrzunehmen mit allen Sinnen. Setzen sie sich hin.
Sehen sie sich um, hören sie jedes kleine Geräusch, riechen sie die Luft, Schmecken sie was immer sie im Mund haben – auch nichts im Mund haben hat einen leichten Geschmack den wir normalerweise ausblenden. Fühlen sie ihre Kleidung an der Haut. Und nun alles auf einmal – seien sie ganz der Moment. Seien sie dieser Moment, hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken sie ihn.
Ist ihnen das gelungen, im JETZT zu sein, ihre Gedanken abzuschalten und sich auf ihre 5 Sinne zu konzentrieren? Dann kommen wir zur nächsten Übung.
Wir lokalisieren unser Bewusstsein normalerweise im Kopf etwas hinter den Augen. Da empfinden wir „uns“ da sehen wir durch die Augen unseren ganzen Körper. Da im Kopf alle Sinnesreize zusammen fliessen empfinden wir uns als im Kopf.
Das Bewusstsein ist aber nicht an einen Ort oder den Körper gebunden.
Eine gängige Übung zur Erdung ist, das Bewusstsein in die Füsse zu verlagern. Ziehen sie Schuhe und Socken aus, stellen sie die Füsse fest auf den Boden. Schliessen sie die Augen und spüren sie ganz intensiv ihre Füsse – nur die Füsse. Konzentrieren sie sich auf jeden Sinnesreiz ihrer Füsse. Wie fühlt sich der Boden an? Wie fühlt sich die Haut zwischen den Zehen an? Sie bemerken – ihr Bewusstsein verlagert sich ein wenig – je besser ihnen die Konzentration gelingt umso mehr fühlen sie sich IN den Füssen. Helfen wir nun nach. Stellen sie sich vor ihre Füsse könnten riechen, hören, schmecken und sehen. Versetzen sie ihr Bewusstsein in die Füsse – wie hören sich die Geräusche vom Boden aus an? Hören sie die Vibrationen des Bodens? Riechen und schmecken sie den Boden? Sehen sie den Raum aus der „Frosch“ Perspektive?
Ist ihnen das gelungen sind sie bereit für den nächsten Schritt:
Versetzen sie ihr Bewusstsein in ihre Mitte, den Schwerpunkt des Körpers. Dieser liegt ein wenig über dem Bauchnabel (Sonnengeflecht / Solarplexus Chakra) Aber nicht aussen auf die Haut sondern innen hinein genau in die Mitte zwischen Bauch und Rücken.
Ist es gelungen sollten sie ihren eigenen Herzschlag und Verdauungsgeräusche hören können und nur Dunkelheit sehen. Empfinden sie sich als winzig kleine Kugel wie ein Atom genau in der Mitte ihres Körpers und die störenden Geräusche werden aufhören. Sie werden immer kleiner bis sie sich als Mittelpunkt eines Universums empfinden. Der Atomkern der Mitte gleicht der Zentralsonne um die Planeten (Elektronen) kreisen und um dieses Sonnensystem kreist ein ganzes Universum mit vielen Galaxien (Molekülen) und ihr Körper ist ein riesiges Universum, ihr Bewusstsein ist im Mittelpunkt. Das ist auch einer der Gründe warum der Mensch als Mikrokosmos bezeichnet werden kann.
Haben sie ihre Mitte gefunden sind sie wahrlich in ihrer Mitte (auch seelisch) und sie wird so schnell nichts aus dem Gleichgewicht bringen – schaffen sie es auch im Alltag ihr Bewusstsein dorthin zu verlagern werden sie viel ausgeglichener, ruhiger, aufmerksamer indem ihre Sinneswahrnehmungen zwar über das Gehirn laufen aber dann in die Mitte ihres Seins so dass sie wie in einer Schaltzentrale alle Sinne empfangen aber aus ihrer Mitte heraus steuern.
Können sie ihr Bewusstsein in jeden Körperteil und jedes Organ versetzen werden sie auch sofort merken wenn sie krank werden und können noch bevor die Krankheit ausbricht Gegenmaßnahmen ergreifen. Sind sie magisch geschult können sie nun auch energetisch sich selbst heilen in jedem bedürftigen Organ.
Beherrschen sie dies können sie beginnen ihr Bewusstsein in Gegenstände zu versetzen – auch da in den Tiefenpunkt – die exakte Mitte. Am Anfang geht das leichter mit Kugeln oder Würfeln, später aber auch mit nicht symmetrischen Gegenständen – sie bekommen mit der Übung ein sehr gutes Gefühl für den Tiefenpunkt eines Objektes können aber auch mal an andere Orte wandern. Empfinden sie sich als in dem Objekt – so wie vorher in ihrem Körper.
Sie werden bemerken – ihr Bewusstsein kann auch ohne physische Sinnesreize über Sinne verfügen und sie benutzen – das ist eine Vorstufe zu astralem Sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen – also die astralen Sinne.
Obwohl die Kugel etwa keine Augen hat können sie aus ihrer perspektive Sehen, hören, fühlen ja sogar riechen und schmecken.
Beherrschen sie das bei allen möglichen Objekten kommt das selbe mit Tieren an die Reihe.
Versetzen sie sich in ihre Haustiere oder Tiere im Garten, ebenfalls in den Tiefenpunkt. Sie werden sich als das betreffende Tier empfinden – waren sie vorher an den Objekten gefesselt, unfähig sich zu bewegen, so können sie nun ihre Gliedmaßen gebrauchen und die Sinne des Tieres die teils schwächer, teils viel stärker ausgeprägt sein werden als sie gewohnt sind. Am Anfang mag ihr Bewusstsein manche Empfindungen abschwächen oder verstärken um nicht ganz so „mitgerissen“ zu werden aber mit der Zeit verstehen sie das Tier. Sie bemerken auch das sie jetzt Gefühle wahrnehmen können. Hunger, Hitze, Durst, Instinkte, Triebe.
Bringen sie es hier zur Meisterschaft können sie, von innen heraus, mit dem Tier in telepathischen Kontakt treten und ist ihr Wille stark genug können sie das Tier sogar „übernehmen“ und bewusst steuern – sie haben das Tier „besessen“
Beherrschen sie das mit Tieren versuchen sie sich nun in andere Menschen zu versetzen das ist nochmals schwieriger, da zum einen der Widerstand viel grösser ist und andererseits, alle möglichen Gedanken umherschwirren die sie ablenken und verwirren.
Sie fühlen auch dessen Emotionen und hier liegt der Schlüssel zum wahren Verständnis einer Person. Sie haben teil an allen Gedanken und Emotionen der Person und können diese sogar beeinflussen. Aber stets nur in edler Absicht und nie gehe man so weit einen Körper zu übernehmen – das Karma würde sich sehr schwer rächen.
Hohe Eingeweihte (wie Galadriel in der Herr der Ringe etwa) können mit einem Blick in die Seele und Gedanken dessen Blicken den sie ansehen – sie versetzen sich kurz ins Bewusstsein der Person und wissen bescheid – wie sie gemerkt haben dürften haben Zeit und Raum eine ganz andere Qualität wenn man voll im JETZT ist.
Ein Kampfsportler war berühmt dafür mit einem scharfen Schwert (Katana) Wassermelonen auf den Hälsen seiner Schüler zu spalten. 5 Sekunden für 10 Melonen auf 10 Hälsen. Kampfsportmeister bewegen sich unglaublich schnell mit unglaublicher Präzision. Er wurde gefragt wie er in so kurzer Zeit (er schlägt mit voller Wucht zu) merkt wo die Melone aufhört und der Hals beginnt. Er antwortete „Wenn der Widerstand aufhört, höre ich auf“ – auch mit verbundenen Augen beherrscht er diese Kunst und hat noch nicht einen Schüler verletzt.
So ein Augenblick kann viel länger dauern als der durchschnittliche Mensch es wahrnimmt – eine Sekunde kann eine halbe Ewigkeit sein.
Kommen wir nun zum Bewusst – Sein:
Bewusst Sein heisst, zu wissen wer und was man wirklich ist und das im Alltag, mit seinem Körper zu erleben. Wenn sie sich in ihrem eigenen Tiefenpunkt empfinden können haben sie schon gemerkt, dass ihre Vorstellung und Wahrnehmung des Körpers beschränkt war und dass SIE unabhängig davon sind. Wir identifizieren uns mit unseren Sinnen aus Gewohnheit. Ebenso mit unserem Körper.
Wir sind aber nicht unser Körper. Wir sind auch nicht unsere Emotionen. Wir sind nicht einmal unsere Gedanken. Wir können zwar Wahrnehmen, fühlen und denken aber wir sind nicht Wahrnehmung, Gefühl oder Gedanke.
Nein wir können unser Handeln, Fühlen und Denken bewusst beeinflussen und verändern.
SIE sind der göttliche Funke dahinter. Sie sind der Impuls zum Denken, Fühlen und Handeln. Sie sind das was sich durch das Denken erkennt, fühlen und handeln kann. Sie können denken dabei nicht nur ihre Gedanken beobachten sondern sogar das was denkt. Versuchen sie es einmal. Denken sie an irgendwas und beobachten sie sich selbst beim Denken – das ist ihr wahres Ich. Ihr göttlicher Funke. Ihr göttliches Bewusstsein. Identifizieren sie sich damit. Seien sie sie selbst – ihre Gedanken, Gefühle, Sinnesreize sind alles nur Anhängsel, Zubehör, aber nicht sie selbst. Ihr Körper ist wie ein biologischer Roboter, ihr Gehirn wie ein biologischer Computer. Ihre Seele ist ähnlich erlaubt nur andere Funktionen. Selbes gilt für ihre Gedanken. Sie bestimmen was sie denken – indem sie den göttlichen Impuls aussenden denken sie an etwas das ihm entspricht. Denken sie jetzt an rote Rosen – ich forderte sie auf also Taten sie es beinahe Reflexartig nicht? Wir sind gewohnt reflexartig auf äussere Einflüsse zu REAGIEREN. Das tun wir die ganze Zeit. Wie Zombies oder Marionetten.
Jetzt denken sie sie an einen blauen Elefanten – ha schon wieder. Hören sie doch auf damit. Denken sie jetzt an irgendetwas das sie denken WOLLEN. Und tadaa der Gedanke erscheint – auf ihren Befehl hin. Es gibt viele viele Dinge, Gefühle und Gedanken die sich durch sie realisieren wollen. Sie sprechen bei ihnen vor und sie sind gewohnt zu allem Ja und Amen zu sagen. Sie werden nach Strich und Faden ausgenutzt. Seien sie ein Herrscher! Herrschen sie über ihr Denken, Fühlen und Tun. Lassen sie den Trieb, das Gefühl, den Gedanken vorsprechen der ihnen Reflexartig entgegentritt – aber statt gleich Ja zu sagen, überlegen sie. Wägen sie ab was SIE davon haben wenn sich der Vorsprecher realisiert und ob er anderen Wesen schadet oder hilft – ob er ihnen schadet oder hilft – dann entscheiden sie mit ihrer Vernunft was sie WIRKLICH möchten. Und wenn der Bittsteller etwas will das sie nicht wollen – schicken sie ihn weg und lassen den Nächsten vorsprechen.
Oder besser – bestimmen SIE was sich zu realisieren hat.
Beispiel: Jemand pöbelt sie an. „Idiot“
Sofort kommt ein Gedanke der Vorspricht und sagt „Schimpf zurück“ und ein Gefühl „Ich bin beleidigt“ und eventuell kommt schon die Handlung und ihr Mund öffnet sich um zurückzuschimpfen. Dann fühlen sie sich schlecht und der Andere auch und vermutlich wird ein Streit daraus.
Halten sie also Inne. WOLLEN sie das? Vermutlich nicht. Was wäre besser? Etwa Der Gedanke „Verzeih es ihm, er hatte vermutlich einen sehr schlechten Tag und braucht etwas Aufmunterung“ Das Gefühl „Mitgefühl“ oder „Verzeihung“ Sie bestimmen den Gedanken und das Gefühl das sie für dienlich halten. Jetzt handeln sie bewusst, reichen ihm die Hand „Ja das bin ich manchmal, was kann ich für sie tun?“ lächeln sie dabei. Vermutlich ist der Andere jetzt verlegen und lächelt auch – die Situation ist gerettet. Wenn sie es nicht zusammen bringen ihre körperliche Form zu beleidigen sagen sie etwas anderes. Vielleicht nur Lächeln und auf ein anderes Thema lenken oder was immer sie WOLLEN. (Natürlich wenn der andere Streit will und weiter provoziert – gehen sie weiter und lassen sie sich nicht den Tag verderben.
Sie sind Herr ihrer Gefühle und Gedanken – und natürlich Handlungen. Meist sind wir uns aber nur des letzteren Bewusst – da Handlungen aber meist auf Gefühlen und Gedankengängen beruhen werden sie viel mehr gelenkt als sie ahnen.
Seien sie also Sie selbst – versuchen sie sich so oft am Tag wie sie können mit ihrem wahren ich zu identifizieren. Dafür gibt es viele Hilfen – heben sie bewusst die Arme und klatschen sie kurz. Drehen sie sich einmal im Kreis. Stampfen sie auf – jede wirklich bewusste, beabsichtigte Handlung hilft sich ihrer Selbst wieder zu erinnern. Beobachten sie ihr Fühlen und Denken – beeinflussen sie es bewusst. Keine Angst es ist normal wenn sie am Anfang keine 10 Sekunden ihr bewusst – sein aufrecht erhalten und sich wieder vergessen, von der Gedankenflut mitgerissen werden. Mit der Übung wird das aber immer öfter und länger gelingen. Seien sie BEWUSST sie SELBST.
Sie können auch bewusst Atmen und ihr Bewusstsein kurz aus dem Körper ausatmen und dann wieder bewusst einatmen auch das verhilft zu grosser Klarheit.
Oder tragen sie ein schweres Amulett, und jedes mal wenn sie es auf ihrer Brust spüren denken sie an ihr wahres Selbst, ihr wahres Sein das über ihr Denken, Fühlen und Handeln gebietet. Dann sind sie wirklich Meister ihres Schicksales und können ganz ohne Rituale oder „Magie“ sehr viel erreichen.
Alles Liebe
David

