Das kleine Pentagrammritual ist in vielen magischen Zirkeln und Logen aber auch bei Einzelgängern sehr beliebt und schnell wie auch einfach durchzuführen und dient meist als Vorbereitung (Einstimmung, Kräfte rufen) und als Abschluss (Kräfte Bannen, in den Alltag zurückkehren) eines grösseren Rituals.

Beim Rufen von Kräften wird das Pentagramm von Oben nach Unten gezogen (von Spitze oben nach Spitze links unten, dann rechts oben, links oben, rechts unten, spitze oben) und beim Bannen von Links unten nach Spitze oben, rechts unten, links oben, rechts oben, links unten.

 

Es wird in jeder Himmelsrichtung gezogen (man dreht sich also, immer nach vorne blickend) und beginnt im Osten.

Beim ziehen wird das Pentagramm mit blauem Feuer imaginiert (so dass dann ein blau brennendes Pentagramm in der Luft hängt)

Nach dem ziehen wird gesprochen (Gottesnamen):

Osten: Jodhewauhe.

Süden: Adonai

Westen: Ehijeh

Norden: Agla

 

Man wende sich nach Osten, breite die Arme in Kreuzform aus und visualisiert wie aus den 4 Pentagrammen 4 Erzengel entsteigen (Portale) und sprich:

Vor mir Rafael, hinter mir Gabriel, zu meiner linken Uriel, zu meiner rechten Michael, um mich das flammende Pentagramm und in der Säule (der Ritualist imaginiert sich nun selbst als Lichtsäule) steht der 6 zackige Stern (in der Brust des Ritualisten) wodurch man sich mit der Gottheit verbindet.

 

Manche machen gerne vor und nach dem kleinen Pentagrammritual das kabbalistische Kreuz (wegen der Imagination als Lichtsäule)

 

Beim Bannen sind die Engel natürlich wegzuschicken und zu imaginieren wie die Pentagramme beim ziehen erlischen und das Licht(säule) verschwindet.

 

Möge es nützlich sein

- David